4:0 in Sandersdorf! Chemie Leipzig gewinnt in doppelter Überzahl

Sandersdorf-Brehna - Die BSG Chemie Leipzig hat den fünften Ligasieg in Serie locker eingefahren. Das Team von Trainer Miroslav Jagatic setzte sich am Freitagabend mit 4:0 (2:0) bei der SG Union Sandersdorf durch. Am Ende hatte der Gastgeber nur noch acht Feldspieler auf dem Rasen.

Trainer Miroslav Jagatic freute sich nach dem 3:0 in Sandersdorf über den fünften Dreier in Folge, der Luckenwalde unter Druck setzt. (Archivbild)
Trainer Miroslav Jagatic freute sich nach dem 3:0 in Sandersdorf über den fünften Dreier in Folge, der Luckenwalde unter Druck setzt. (Archivbild)  © BSG Chemie Leipzig/Christian Donner

Nach dem jüngsten 6:1 gegen Askania Bernburg, der mit einem Rassismus-Eklat endete, waren die Leutzscher im Sport- und Freizeitzentrum Sandersdorf vor 1454 Zuschauern unter Flutlicht erneut siegreich.

Die Grün-Weißen gingen gegen den Achten gleich mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung: Die Hausherren hatten den Ball im Aufbauspiel verloren. Chemie konterte zwar, doch da es keine Anspielstation im gegnerischen Strafraum gab, zog Daniel Heinze einfach mal aus 16 Metern ab und traf - 1:0 für die BSG (9.), bereits Heinzes zwölftes Ligator.

Die ambitionierten Leipziger legten prompt nach: Nach einem Freistoß bekommt sie SGU die Kugel nicht weg, Manuel Wajer ist Nutznießer und vollendet zum 2:0 (12.).

In der zweiten Halbzeit flogen gleich zwei Sandersdorfer Akteure vom Feld. Zuerst der vorbelastete Denis Zivcec mit Gelb-Rot (58.), zehn Minuten später auch Steffen Fritzsch nach einer Notbremse (68.).

Keßler und Böttger erhöhen - Was macht Tabellenführer Luckenwalde?

Kurz nach dem zweiten Platzverweis machte Chemie alles klar: Eine Flanke flog in den Strafraum, Florian Schmidt legte mit der Brust wunderbar auf Max Keßler ab, der mit seinem vierten Ligatreffer das 3:0 markierte (71.).

Die Chemiker wussten, dass jedes mehr geschossene Tor Gold wert sein kann. Immerhin hat Spitzenreiter Luckenwalde die um 14 Treffer bessere Tordifferenz. Gesagt, getan. Marc Böttger vollendete einen temporeichen Angriff nach erneuter Schmidt-Vorlage zum 4:0-Endstand (79.).

Am Ende hatte Chemie leichtes Spiel, brachte den ungefährdeten und in der Höhe verdienten Dreier sicher nach Hause. Nächste Woche Samstag muss die BSG erneut auswärts ran, dann beim VFC Plauen. Anstoß ist 14 Uhr.

Der nun punktgleiche Tabellenführer FSV Luckenwalde hat am morgigen Samstag ab 14 Uhr den Tabellenfünften Wacker Nordhausen II zu Gast. Die Leutzscher werden sicher den Gästen die Daumen drücken. Bis zum Saisonende wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Absteiger aus Brandenburg und Sachsen geben. Mitte Mai steigt dann im direkten Duell in Leutzsch womöglich die Entscheidung in Sachen Aufstieg oder Ligaverbleib.

Mehr zum Thema BSG Chemie Leipzig:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0