Polizei jagt Chemikalien von Münchner Uni in die Luft

Freising - Eine chemische Reaktion in einem Labor hat für einen Einsatz der Polizei mit ordentlich Sprengkraft am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München gesorgt.

Die Beamten sprengten die Chemikalie in die Luft. (Symbolbild)
Die Beamten sprengten die Chemikalie in die Luft. (Symbolbild)  © Tracy Fox/123RF

Die Beamten jagten am Mittwoch vor dem Forschungsgebäude in Freising eine Chemikalie in die Luft.

Wegen einer chemischen Reaktion hatte sich ein Lösungsmittel mit einer Menge von 250 Millilitern in einer Flasche am Boden abgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Bei einer Erschütterung hätte eine Explosion gedroht.

Die Chemikalie mit dem Namen Tetrahydrofuran sei nicht mehr gebrauchs- und transportfähig gewesen. Experten des Landeskriminalamtes trugen die Flüssigkeit ins Freie und sprengten sie in einem zwei Meter tiefen Loch.

Die umliegenden Universitätsgebäude waren zuvor evakuiert worden. Durch die Detonation ging eine Fensterscheibe zu Bruch.

Vor der Sprengung evakuierten die Beamten umliegende Gebäude. (Symbolbild)
Vor der Sprengung evakuierten die Beamten umliegende Gebäude. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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