Dieser 3D-Drucker soll bald Gegenstände für Jedermann ausspucken

Vom Laptop auf den Schreibtisch: Im Fab-Lab-Labor, in dem auch Mario Voigt (26) arbeitet,werden 3-D-Ideen Wirklichkeit.
Vom Laptop auf den Schreibtisch: Im Fab-Lab-Labor, in dem auch Mario Voigt (26) arbeitet,werden 3-D-Ideen Wirklichkeit.  © Maik Börner

Chemnitz - Vom High-Tech-Apparat zum kreativen Spielzeug: 3D-Drucker sind dabei, Geräte für jedermann zu werden. Die Stadtbibliothek im „Tietz“ testet die Technik jetzt - und wenn alles klappt, gibt es hier bald den ersten öffentlichen 3-D-Drucker für Chemnitz.

Bibliotheks-Chefin Elke Beer (59): „Wenn das Angebot gut ankommt, wollen wir im Tietz ein dauerhaftes Angebot für 3-D-Druck schaffen.“ Zu den Entwicklern gehört das Team des „FabLab“ (Fabrikationslabor). 

Vorstand Daniel Tauscher (31) erklärt: „Farbige Kunststoffschnüre werden aufgeschmolzen und mit rund 200 Grad in hauchdünnen Schichten aufgesprüht. Je nach Größe des Objekts dauert das 30 Minuten oder mehrere Stunden.“

Stoßen in neue Dimensionen vor: Daniel Tauscher (31, l.), Saskia Leupold (31) und Mario Voigt.
Stoßen in neue Dimensionen vor: Daniel Tauscher (31, l.), Saskia Leupold (31) und Mario Voigt.  © Maik Börner

Ausdrucken lässt sich quasi alles: Figuren, Legosteine, Modellbauteile. Auch bewegliche Gliederketten oder Fahrrad-Tretlager sind kein Problem. Nicht ganz so simpel ist der Weg vom Entwurf bis zum Drucker.

„Für Einsteiger gibt es aber Programme wie Doodle, mit denen sich ein zweidimensionales Bild relativ einfach in eine Vorlage für drei Dimensionen umwandeln lässt.“

Wer nach dem 3-D-Schnuppern im „Tietz“ sofort kreativ werden will, der kann das ab 10 Euro pro Tag in der FabLab-Werkstatt in der Phillipstraße 13 (www.fablabchemnitz.de) tun.

Im „Tietz“ öffnet die Versuchs-Druckwerkstatt kommenden Montag und Dienstag zwischen 10 und 16 Uhr.

Wer will,kann dem modernen Drucker bei der „Arbeit“ durch eine Glasscheibe zuschauen.
Wer will,kann dem modernen Drucker bei der „Arbeit“ durch eine Glasscheibe zuschauen.  © Maik Börner
Das „Tietz“ macht sich fit für die Zukunft.
Das „Tietz“ macht sich fit für die Zukunft.  © Klaus Jedlicka

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