Mega-Projekt! In Chemnitz werden 4000 Apfelbäume gepflanzt

Obstbauer Reiner Amme (50) setzt sich für einen Bürgermarkt
mit Obst aus den Chemnitzer Gärten ein.
Obstbauer Reiner Amme (50) setzt sich für einen Bürgermarkt mit Obst aus den Chemnitzer Gärten ein.  © Sven Gleisberg

Chemnitz - Diese süßen Früchtchen sollen bald auf Streuobstwiesen in ganz Chemnitz wachsen: Umweltschützer wollen in den nächsten Jahren alle rund 2000 deutschen Apfelsorten in der Stadt ansiedeln. Insgesamt rund 4000 Bäume.

Ziel des neuen Projekts "Apfel 2000" ist es, auf Brachflächen im Stadtgebiet Apfelbäumchen zu züchten - ganz ohne Dünger und Pestizide. 

In Hilbersdorf pachten der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU) ein etwa 15 Hektar großes Gebiet von der Stadt, um dies zur Streuobstwiese umzubauen. 

"Vorgesehen sind zwei Bäume pro Sorte", sagt Obstbauer Reiner Amme (50). "Auf eineinhalb Hektar haben wir bereits 78 Sorten angebaut." Amme selbst besitzt auf seiner Streuobstwiese 80 Sorten. Zusätzlich betreut der Natur-Hof Chemnitz Streuobstwiesen in Draisdorf, Altchemnitz, Reichenbrand und Ebersdorf. 

Amme: "Wir sind mit der Stadt wegen eines zusätzlichen Bürgermarktes im Gespräch, auf dem alle Chemnitzer das Obst aus ihrem eigenen Garten anbieten können." Infos unter www.natur-hof-chemnitz.de.

© Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg


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