Niners nach Halbfinal-Aus kämpferisch: "Wir greifen im nächsten Jahr wieder an!"

Chemnitz - Sie hatten Tränen in den Augen, als sie mit ihren Idolen abklatschten. Den Jüngsten unter den Niners-Anhängern war am Dienstagabend richtig zum Heulen zumute. Der Traum von der BBL zerplatzte für sie wie eine Seifenblase.

Jonas Richter & Co. waren nach dem verpassten Aufstieg bitter enttäuscht.
Jonas Richter & Co. waren nach dem verpassten Aufstieg bitter enttäuscht.  © Peter Zschage

Auch Flügelspieler Jonas Richter steckte ein dicker Kloß im Hals, als er nach der Ehrenrunde Richtung Kabine einbog: "Dieses Jahr hatten wir es mehr als verdient. Wir standen fast die komplette Saison auf Platz eins, haben die erste Play-off-Runde gegen Karlsruhe 3:0 gespielt und gewinnen im Halbfinale die ersten beiden Heimspiele."

Der gebürtige Chemnitzer war bereits 2017 dabei, als die Niners den Aufstieg gegen die Oettinger Rockets in den Sand setzten. Damals wie heute bekam die "Orange Army" im entscheidenden fünften Spiel die Nervenflatter und steht erneut mit leeren Händen da. "Unfassbar bitter, dass uns das schon wieder so passiert", meinte der 21-Jährige nach dem Déjà-vu.

Wie geht's nun weiter? Die starke Hauptrunde und der klare Viertelfinalsieg gegen Karlsruhe ließen aufhorchen. 2017 war es ähnlich, was folgte, war ein Einbruch mit dem Verpassen der Play-offs in der Folgesaison. "Wir greifen im nächsten Jahr wieder an. Wir haben so viel geschafft in Chemnitz", lässt Vereinspräsidentin Dr. Micaela Schönherr keine Zweifel an den Ambitionen der Niners aufkommen.

Wie viele Spieler dem Verein die Treue halten, bleibt abzuwarten. Auf Jonas Richter (Vertrag bis 2020) dürfen die Fans weiter zählen.

Jonas Richter hat hier unterm Korb keine Chance gegen die beiden Hamburger Andrew Barham und Jannik Freese.
Jonas Richter hat hier unterm Korb keine Chance gegen die beiden Hamburger Andrew Barham und Jannik Freese.  © DPA

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