Großkontrolle an Autobahn: Zwei Reisebusse dürfen nicht weiterfahren

Die Kontrollen fanden an der A4 statt.
Die Kontrollen fanden an der A4 statt.  © Polizei

Chemnitz - Eine Großkontrolle von Reisebussen hat erschreckende Ergebnisse zu Tage befördert: Bei 16 von 23 kontrollierten Bussen gab es Beanstandungen.

Die Kontrolle fand am vergangenen Donnerstag und Freitag an der A4, gemeinsam mit der Bundespolizei und dem Zoll statt. "Von insgesamt 19 in Deutschland zugelassenen und vier nicht in EU-Ländern zugelassenen Bussen, die auf dem Rastplatz 'Auerswalder Blick' inspiziert wurden, mussten die Kontrolleure 16 Reisebusse beanstanden", teilte die Polizei am Montagvormittag mit.

Zudem wurden 26 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht (Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, Fahrkarten nicht dabei), drei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (Handy am Steher, Überschreitung Schallpegelmessung, Gurt vergessen) festgestellt.

Zwei Busse durften gar nicht weiterfahren, da Warnleuchten fehlten. Dieses Problem konnte aber schnell gelöst werden, da die Fahrer diese Leuchten an der Tankstelle der Raststätte kaufen konnte.

Gegen einen 66-jährigen Fahrer eines MAN-Busses wird ermittelt, weil er eine fremde Fahrkarte dabei hatte.

Positiv: Kein Reisebus fiel laut Polizei durch technische Mängel auf.

Technische Mängel wurden an den Bussen nicht festgestellt.
Technische Mängel wurden an den Bussen nicht festgestellt.  © Polizei
Bei 16 Bussen gab es Beanstandungen.
Bei 16 Bussen gab es Beanstandungen.  © Polizei

Titelfoto: Polizei


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