ADAC-Supercross: Hier fliegen Kinder mit ihren Maschinen davon

Hohe Sprünge: Rund 10.000 Besucher werden Freitag und Samstag beim 15. ADAC-Supercross erwartet.
Hohe Sprünge: Rund 10.000 Besucher werden Freitag und Samstag beim 15. ADAC-Supercross erwartet.  © picture alliance/Pressefoto Baumann

Chemnitz - Junge Hüpfer und alte Hasen: Der Freitag beginnende ADAC-Supercross ist ein Treffen der Generationen. Und ein benzingeschwängertes Fest des starken Geschlechts. Nur zwei von 91 Startern sind weiblich.

"Das war mein größter Fehler", schmunzelt Stefan Klemm. Der 30-Jährige schenkte seiner Tochter zum 4. Geburtstag ein "China-Quad".

Die Knatterkiste aus Fernost weckte das Benzin-Gen in Annalena. Die Elfjährige ist eine von zwei weiblichen Rennfahrern in der Männerdomäne (89 Starter).

"Ich will gut durchkommen", sagt Annalena Klemm. "Die Auffahrten zu den Sprunghügeln sind ganz schön steil." 21.08 Uhr gilt es Vollgas zu geben für die Rennfahrerin aus Großolbersdorf.

Annalena Klemm (11) schraubt mit Papa Stefan (30) in der Werkstatt von "Enduro Fleischer" in Gelenau an ihrer Maschine.
Annalena Klemm (11) schraubt mit Papa Stefan (30) in der Werkstatt von "Enduro Fleischer" in Gelenau an ihrer Maschine.  © Foto: Uwe Meinhold

Dann starten in der Klasse SX4 (Neun- bis Zwölfjährige) die Rennen. "Frauen im Motocross sind im Kommen", so Rennleiter Christoph Kunze (67).

Ein paar mehr Stufen zum Ruhm hat bereits Luka Pfalz erklommen. Der 16-Jährige vom Team STC Racing in der SX3-Klasse (12- bis 16-Jährige) ist der einzige Chemnitzer.

"Das ist mein letztes Jahr in der 85-Kubikzentimeter-Klasse. 2018 starte ich auf einer 125er-Maschine." Und die hat Papa Karsten Hütter (36) bereits geordert.

Der ADAC-Supercross in der Messe Chemnitz startet 18 Uhr. Restkarten ab 25 Euro gibt es an der Abendkasse.

www.supercross-chemnitz.de


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0