Vergewaltigung mitten in Chemnitz: Brüder (15) müssen hinter Gitter

Chemnitz - Die Tat sorgte für Angst unter Chemnitzer Frauen - jetzt müssen die beiden syrischen Vergewaltiger hinter Gitter. Erschreckend: Zur Tatzeit waren beide erst 14 Jahre alt!

Die hellen Laternen hielten die minderjährigen Vergewaltiger nicht davon ab, ihre Opfer am Fuße des Kaßbergs zu attackieren.
Die hellen Laternen hielten die minderjährigen Vergewaltiger nicht davon ab, ihre Opfer am Fuße des Kaßbergs zu attackieren.  © Haertelpress

Raaft A. und Mohammad A. hatten am 18. Oktober 2017 unterhalb der Gerichtstreppen am Kaßberg gegen 19.30 Uhr eine 14-Jährige attackiert. Sie fassten ihr ans Gesäß, hielten sie fest, küssten sie. Dann warfen sie die junge Chemnitzerin zu Boden, vergewaltigten sie. Einer der beiden würgte die hilflose Jugendliche während der Tat.

Als eine Radfahrerin in die Nähe kam, schlugen die Brüder ihrem Opfer mit der Faust gegen den Kopf und rannten davon. Das Mädchen kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Bereits am Vorabend soll Raaft A. eine weitere Jugendliche am gleichen Tatort am Oberschenkel begrapscht haben - das Mädchen konnte flüchten. Einen Tag nach der Vergewaltigung verfolgte Mohammad A. eine Frau (31) an den Gerichtstreppen, hielt sie fest, küsste sie und drückte ihren Kopf nach unten. Die Chemnitzerin konnte sich befreien und flüchten.

Das Amtsgericht Chemnitz verurteilte beide zu 21 und 18 Monaten Haft. Die Brüder wollten den Knast vermeiden, gingen in Berufung. Erfolglos: Beide nahmen Montag ihre Berufung am Landgericht zurück und müssen jetzt hinter Gitter.

Titelfoto: Haertelpress


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