Freie Fahrt für Kehrmaschinen: ASR führt Halteverbot ein

Chemnitz - Der Herbst steht auf der Leiter und macht den Rinnsteig voll: Laub am Straßenrand und verstopfte Gullys sollen der Vergangenheit angehören. Mit einem neuen Halteverbots-Schild will der ASR für freie Fahrt für seine Kehrmaschinen sorgen.

ASR-Betriebsleiter Dirk Behrendt (51) zeigt das neue Schild.
ASR-Betriebsleiter Dirk Behrendt (51) zeigt das neue Schild.  © Uwe Meinhold

"An elf Standorten stehen die Schilder mit einem zeitlich begrenzten Halteverbot", so ASR-Chef Dirk Behrendt (56). Etwa an der Zeißstraße in Hilbersdorf. Dort liegt das Laub noch vom vergangenen Jahr im Schnittgerinne. Autos parken dicht an dicht. Kein Herankommen für ASR-Mitarbeiter Steffen Hunger (56) und seinen Brummi: "Sieben Kubikmeter Schlamm passen rein." Ab Montag kann der Saugrüssel ungehindert Laub und Unrat aus den Gullys saugen und die Kehrmaschinen der braun werdenden Blätterpracht den Garaus machen.

Das gesamte Vorhaben kostet 18.000 Euro. "Im Mai werten wir das Projekt aus", sagt ASR-Betriebsleiter Behrendt. Er hofft auf das Verständnis der Anwohner.

Pro Jahr fallen 2 500 Tonnen Laub an. Dazu kommt noch einmal so viel Kehricht (Schmutzgemisch aus Zigarettenkippen, Glasscherben und anderem Dreck).

Titelfoto: Uwe Meinhold


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