Ein Jahr nach Ausschreitungen in Chemnitz: Hausdurchsuchung bei 47-Jährigem

Chemnitz - Ein Jahr nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Chemnitz hat es eine Hausdurchsuchung bei einem weiteren Tatverdächtigen gegeben.

Hausdurchsuchung bei einem 47-Jährigen. Der Mann soll an den Ausschreitungen in Chemnitz 2018 beteiligt gewesen sein.
Hausdurchsuchung bei einem 47-Jährigen. Der Mann soll an den Ausschreitungen in Chemnitz 2018 beteiligt gewesen sein.  © 123RF/angela rohde

Wie das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) mitteilte, haben die Ermittler am Montag die Wohnung eines 47-Jährigen in der Gemeinde Lichtenau bei Chemnitz durchsucht.

"Gegen den Mann wird ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachtes des Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung", so das LKA Sachsen.

Er soll an den gewaltsamen Ausschreitungen während einer Demonstration am 26. August 2018 auf dem Johannisplatz beteiligt gewesen sein.

Er ist damit der fünfte Beschuldigte, dem eine Beteiligung an den Ausschreitungen vergangenen Jahres nachgewiesen werden konnte.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen konnte ein Handy, IT-Technik und Bekleidung sichergestellt werden. Die Auswertungen und Ermittlungen dauern an.

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0