"Schwanensee" sucht Sponsoren für Kostüme

Chemnitz - DAS klassische Ballett schlechthin kommt zurück auf die Chemnitzer Bühne: "Schwanensee" wird als Highlight der aktuellen Ballettsaison neu inszeniert.

Die Künstler suchen Unterstützer, damit die "Schwanensee"-Aufführung in Chemnitz so schick wie hier beim Staatlichen Russischen Ballett aus Moskau über die Bühne gehen kann.
Die Künstler suchen Unterstützer, damit die "Schwanensee"-Aufführung in Chemnitz so schick wie hier beim Staatlichen Russischen Ballett aus Moskau über die Bühne gehen kann.  © Foto: Archiv/SRBM

Doch die märchenhafte Ausstattung hat seinen Preis. Der Theaterförderverein sucht deshalb großzügige Unterstützer.

Für den Chemnitzer "Schwanensee" konnte der aus Tirana stammende Choreograph Eno Peci gewonnen werden. Zusammen mit Ballettdirektorin Sabrina Sadowska (53) interpretierte er das Stück teils klassisch, teils modern.

Was zur Premiere am 30. März im Opernhaus (19 Uhr, Tickets ab 18 Euro, www.theater-chemnitz.de) nicht fehlen darf? Märchenhafte Kostüme! 26 Tutus werden für die Chemnitzer Inszenierung benötigt. "Nicht jeder Schneider beherrscht die Kunst, ein Tutu zu nähen", weiß Enrico Merkel (49), Marketingchef der Theater Chemnitz.

"Wir konnten einen Schneider aus dem Gewandhaus des Budapester Opernhauses gewinnen." Dieser zaubert aus 1 000 Meter Tüll zauberhafte Kleidchen. Die 400 Gramm schweren Tutus werden mit 3 000 Federimitationen besetzt. Das alles beläuft sich auf Herstellungskosten in Höhe von 15. 000 Euro.

Damit die märchenhafte Ausstattung in geplantem Umfang angefertigt werden kann, bittet der Förderverein um Unterstützung: www.theaterfoerderverein-chemnitz.de.

Ballett-Direktorin Sabrina Sadowska (53) sitzt auch im Programmrat für die Kulturhauptstadt-Bewerbung.
Ballett-Direktorin Sabrina Sadowska (53) sitzt auch im Programmrat für die Kulturhauptstadt-Bewerbung.  © Uwe Meinhold
Noch fehlen einige Federn - und vor allem Geld zur Herstellung der Tutus.
Noch fehlen einige Federn - und vor allem Geld zur Herstellung der Tutus.  © Ungarische Staatsoper Budapest

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