Baustellen-Horror in Chemnitz: Keine Hilfe für Händler

Seit einem Jahr ist die Reichenhainer Straße eine Baustelle.
Seit einem Jahr ist die Reichenhainer Straße eine Baustelle.  © Maik Börner

Chemnitz - Roter Turm, Reitbahnviertel, Reichenhainer Straße: So lauten die Leidens-Koordinaten Chemnitzer Händler. Großbaustellen lassen ihre Umsätze schmelzen. Hilfe ist nicht in Sicht.

Seit einem Jahr ist die Reichenhainer Straße eine Baustelle. Der Stadler-Platz ist zwar fertig (TAG24 berichtete). Weiter stadtauswärts aber klagen Händler weitere über ausbleibende Kundschaft. Lichtblick: Ende des Jahres sollen die Gleise für das Chemnitzer Modell bis zur Uni verlegt sein.

Nach der AfD fordern nun auch CDU und FDP mehr Unterstützung für von Baustellen geplagte Händler. "Im Reitbahnviertel leiden Einzelhändler unter erheblichen Umsatzeinbußen", so Stadtrat Jürgen Leistner (66, CUD).

Die Antwort des Rathauses auf Fraktions-Anfragen von AfD und CDU/FDP: Eine Kompensation für Umsatzausfall gebe es nicht. Dafür sinke bei einem Gewinnrückgang ja auch die Gewerbesteuer.

Rund um den Roten Turm mitten in der City, wo ebenfalls neue Gleise verlegt werden, haben erste Läden ihre Öffnungszeiten gekürzt (TAG24 berichtete).

Seit März wird zwischen Rotem Turm und Zentralhaltestelle an den Gleisen für 
den Citylink gebaut.
Seit März wird zwischen Rotem Turm und Zentralhaltestelle an den Gleisen für den Citylink gebaut.  © Klaus Jedlicka
Die Baustellen lassen die Umsätze der Händler schmelzen.
Die Baustellen lassen die Umsätze der Händler schmelzen.  © Maik Börner

Titelfoto: Maik Börner


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