Bildung in Sachsen: So wollen Interessengruppen jetzt Druck machen

Silke Brewig-Lange (43)
Silke Brewig-Lange (43)  © Peter Zschage

Chemnitz - Vom Kindergarten-Knirps bis zum Studenten - die sächsischen Interessenvertreter für bessere Bildung wollen künftig mit einer Stimme sprechen. 2018 soll eine gemeinsame Kampagne starten.

"Wir wollen mit flächendeckenden Aktionen den Druck erhöhen. Es gibt eine Reihe Lösungen, die kurzfristig machbar sind und Verbesserungen bringen könnten", so Silke Brewig-Lange (43), Vorsitzende des Stadtelternrates Chemnitz.

"Im Kita-Bereich würde es die Ausbildung neuer Erzieher erheblich verkürzen, wenn diese nicht vorher erst noch Sozialassistent werden müssten. Für die Schulen wäre die Entfristung der Lehrerausbildung in Chemnitz ein deutliches Signal."

Laut des aktuellen Bildungsfinanzberichtes gab Sachsen mit rechnerisch 1435 Euro pro Kopf 140 Euro weniger für Bildung aus, als der Durchschnitt der Bundesländer.

Brewig-Lange: "Um die Probleme im Bildungssektor zu lösen, wären überdurchschnittliche Investitionen nötig."

Für Kitas oder Berufsschulen - bessere Bildung soll gemeinsam erstritten werden.
Für Kitas oder Berufsschulen - bessere Bildung soll gemeinsam erstritten werden.  © dpa/Hendrik Schmidt

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