Es geht wieder los: Hier gibt es Feuerwerk "Made in Sachsen"

Branchenriese Weco, der in Freiberg ein Werk betreibt, bringt 50 Neuerungen für Silvesterfeuerwerk auf den Markt.
Branchenriese Weco, der in Freiberg ein Werk betreibt, bringt 50 Neuerungen für Silvesterfeuerwerk auf den Markt.  © DPA

Marienberg / Freiberg - Es ist angerichtet: Am Donnerstag startet der Verkauf von Silvesterfeuerwerk. Zwei Hersteller aus der Region mischen beim Böllern an vorderster Front mit.

Rund 133 Millionen Euro ballern die Deutschen übermorgen in den Himmel. In den Alchemistenküchen von Weco in Freiberg und der Voigt Pyrotechnik in Kühnhaide im Erzgebirge haben die Meister des Schwarzpulvers neue Kreationen gezaubert.

Batteriefeuerwerke erobern seit Jahren den Markt. Weco-Sprecher Oliver Gerstmeier (36): "Bei Batterie- und Verbundfeuerwerk reicht einmaliges Anzünden, um eine ganze Choreographie zu erleben."

50 neue Produkte bietet Weco an - Raketen, Fontänen, Böller aller Art. Nicht zu vergessen der Partyspaß für drinnen:

2016 sind allein in Freiberg 600 000 Tischfeuerwerke produziert worden.

Auch bei Voigt Pyrotechnik in Kühnhaide stehen die Zeichen auf Silvester. „Verbundfeuerwerke aus mehrerer Batterien sind der Renner“, sagt Firmenchef Andreas Voigt (46). Das Pyro Spektakel Level 5 (195 Euro) enthält 13 Batterien, 2 000 Gramm Explosivstoff und 165 Schuss. Heute, 18 Uhr, werden rund 3 000 Zuschauer zum Schaufeuerwerk in Kühnhaide erwartet.

Abgebrannt werden darf Silvesterfeuerwerk nur am 31. Dezember und 1. Januar.

Pyro-Unternehmer Andreas Voigt (46) hat Verbundfeuerwerke mit bis zu fünf Minuten Brenndauer im Sortiment.
Pyro-Unternehmer Andreas Voigt (46) hat Verbundfeuerwerke mit bis zu fünf Minuten Brenndauer im Sortiment.  © Jan Görner
Von der Pyro-Show in Kühnhaide werden zahlreiche Besucher angezogen.
Von der Pyro-Show in Kühnhaide werden zahlreiche Besucher angezogen.  © Kristian Hahn

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