Bombendrohungen aufgeklärt: Polizei fasst Tatverdächtigen!

In der Sachsen-Allee ging eine Bombendrohung ein.
In der Sachsen-Allee ging eine Bombendrohung ein.  © Andreas Kretschel

Chemnitz - Ende Dezember sorgten in Chemnitz mehrere anonym versendete Bombendrohungen für erhebliche Verunsicherung unter den Chemnitzern.

Die Bombendrohungen richteten sich am 29. Dezember 2016 und am 30. Dezember 2016 gegen die Einkaufscenter Sachsen-Allee und die Galerie Roter Turm.

Knapp 8.000 Menschen mussten aus beiden Einkaufscentern evakuiert werden, dutzende Polizeibeamte waren an beiden Tagen in mehrstündige Einsätze gebunden.

Es konnte nun ein 36-Jähriger aus Chemnitz ermittelt werden, der im dringenden Tatverdacht steht, an beiden Tagen elektronische Nachrichten mit den Drohungen an die Centerverantwortlichen sowie an Polizeidienststellen versandt zu haben. Sein Motiv dafür ist bislang unklar.

Die genannten Verfahren liegen der Staatsanwaltschaft Chemnitz bereits vor. Außerdem wird die Polizeidirektion Chemnitz dem Beschuldigten die Einsatzkosten in Rechnung stellen. Auf den 36-Jährigen werden Kosten in Höhe eines vierstelligen Euro-Betrages zukommen.

Ob der 36-jährige Deutsche auch für andere Drohungen gegen öffentliche Einrichtungen in Chemnitz, wie gegen die Sparda-Bank oder auch gegen den Marktkauf in Röhrsdorf, verantwortlich ist, werden die Ermittlungen zeigen.

Auch die Galerie Roter Turm musste nach einer Bombendrohung evakuiert werden.
Auch die Galerie Roter Turm musste nach einer Bombendrohung evakuiert werden.  © Harry Härtel/Haertelpress

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