Chemnitzer Viadukt gerettet: Sanierung ohne Lärmschutzwände

Chemnitz - Das Chemnitzer Viadukt scheint gerettet - nicht nur generell, sondern auch optisch.

Das Chemnitzer Bahn-Viadukt soll auch optisch erhalten bleiben.
Das Chemnitzer Bahn-Viadukt soll auch optisch erhalten bleiben.  © Maik Börner

Der Fachbeirat stimmte kürzlich für eine Sanierungsvariante ohne Lärmschutzwände. "Auch für uns der beste Kompromiss", jubelt Johannes Rödel (51), Vorstand im Bürgerverein Viadukt.

Der von der Bahn gebildete Fachbeirat mit Bürgerverein, Stadt, Umwelt- und Wirtschaftsverbänden brütete im Hotel Chemnitzer Hof über drei Bau-Varianten.

Während bei Variante 1 eine Lärmschutzwand vorgesehen wäre, würde Variante 2 einen Neubau der inneren Bögen bevorzugen. Bei der jetzt favorisierten Variante 3 würden die inneren zwei Bahnbögen nur verstärkt, die Balken an der Seite ersetzt.

"Die historischen Bauteile bleiben weitgehend sichtbar", sagt Johannes Rödel. "Zudem schaffen wir ein Projekt für die Zukunft, denn das neue Viadukt soll mindestens wieder 100 Jahre halten."

Doch bis dahin ist viel zu tun. In vier Wochen wird der Fachbeirat über weitere Details des Viadukts beraten. Zudem geht es um dringend notwendige Sanierungsarbeiten an den beschädigten Mauern und Stahlteilen.

Titelfoto: Maik Börner

Mehr zum Thema Chemnitz Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0