Chemnitzer Bürgerfest mit Preis geehrt

Chemnitz/Berlin - Der Verein Chemnitzer Bürgerfest wird von dem Förderkreis "Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin mit dem Preis für Zivilcourage geehrt.

Das Berliner Holocaust-Mahnmal und die Jüdische Gemeinde in Berlin zeichnen das Chemnitzer Bürgerfest aus.
Das Berliner Holocaust-Mahnmal und die Jüdische Gemeinde in Berlin zeichnen das Chemnitzer Bürgerfest aus.  © Maik Boerner

Vereinsgründer Sebastian Thieswald habe mit dem Fest "Herzschlag" im August gezeigt, dass die Chemnitzer ihre Stadt nicht den Radikalen überlassen wollten, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Mehr als 67.000 Bürger hätten sich damit für ein attraktives und freundliches Chemnitz ausgesprochen.

Der mit 3000 Euro dotierte Preis soll Thieswald bei einer Gala am 28. Oktober in Berlin überreicht werden. Die Tischrede hält der Siemens-Vorstandsvorsitzende, Joe Kaeser.

Das Bürgerfest hatte als Ersatz für das zuvor abgesagte Chemnitzer Stadtfest stattgefunden.

Am Rande des Stadtfestes war im Vorjahr ein Mann erstochen worden. In der Folge war es zu fremdenfeindlichen Übergriffen und rechten Demonstrationen in der Stadt gekommen.

Sebastian Thieswald rief das Bürgerfest "Herzschlag" ins Leben.
Sebastian Thieswald rief das Bürgerfest "Herzschlag" ins Leben.  © Kristin Schmidt

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