Kinder bringen sich bei Mutprobe in Lebensgefahr: Zugverkehr komplett eingestellt

Chemnitz/Burgstädt - Lebensgefahr an der Bahnstrecke: Wegen Kindern im Gleisbereich musste der Bahnverkehr auf der Strecke nach Burgstädt eingestellt werden.

Die Bundespolizei warnt vor dem Betreten von Gleisanlagen. (Symbolbild)
Die Bundespolizei warnt vor dem Betreten von Gleisanlagen. (Symbolbild)  © dpa/Felix Kästle

Wie die Bundespolizei Chemnitz mitteilt, hatten Kinder in Burgstädt am vergangenen Freitag offenbar eine Mutprobe durchgeführt. Die Bundespolizei wurde über die Notfallleitstelle der Bahn informiert, dass sich die Kinder zwischen der Mohsdorfer Straße und Am Stadion in einer Kurve im Gleis aufhalten.

"Der Triebfahrzeugführer meldete, dass die Kinder vermutlich Mutproben machen, indem sie erst kurz vor Annäherung des Zuges aus dem Gleis treten", so ein Polizeisprecher.

Der komplette Zugverkehr auf der Strecke wurde eingestellt. Die Bundespolizei konnte vor Ort keine Kinder mehr feststellen. Auch die Befragung von Anwohnern brachte keine Hinweise. Nach etwa 30 Minuten wurde die Strecke für "Fahrt auf Sicht" (Maximalgeschwindigkeit: 40 km/h) wieder freigegeben.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei dringend, dass Bahnanlagen keine Spielplätze sind und der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich ist, da sich die Züge lautlos nähern und lange Bremswege haben. Polizeihauptkommissar Andre´ Leistner: "Jeder Unfall ist einer zu viel! Wir wollen, dass alle Kinder wieder gesund und munter nach Hause kommen."

In Burgstädt waren mehrere Kinder im Gleisbereich. (Symbolbild)
In Burgstädt waren mehrere Kinder im Gleisbereich. (Symbolbild)  ©  Gui Yongnian/ 123 RF

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