Unglaublich! Der Busbahnhof kann nicht vor 2020 umziehen

Noch bis mindestens 2020 wird der Omnibusbahnhof am alten Standort in der Straße der Nationen bleiben.
Noch bis mindestens 2020 wird der Omnibusbahnhof am alten Standort in der Straße der Nationen bleiben.

Chemnitz - Der Busbahnhof kann nicht mehr mit dem Zeitplan für das Chemnitzer Modell mithalten: Eigentlich war vorgesehen, dass mit dem Umzug von der Straße der Nationen zum Hauptbahnhof die Haltestellen zentralisiert werden. Nun wird der Umzug nicht vor 2020 erfolgen.

Wie die Freie Presse am Dienstag berichtet, seien langwierige Verhandlungen mit der Deutschen Bahn schuld an der Verspätung. Die Gespräche laufen bereits seit mehreren Jahren und sind bis heute nicht abgeschlossen.

Wie Baubürgermeister Michael Stötzer (44, Grüne) sagt, ist noch nicht geklärt, welche Flächen das Unternehmen nicht mehr für eigene Zwecke benötigt und an die Stadt abgeben kann. Nach aktuellem Stand ist das ein 1200 Quadratmeter großes Areal, das parallel zu den Gleisanlagen verläuft. Bis der Verkauf aber tatsächlich erledigt ist, vergehe noch etwa ein Jahr. Die Kosten für den Umbau werden mit 5,3 Millionen Euro angegeben.

Mit dem Chemnitzer Modell will die Stadt den öffentlichen Nahverkehr rund um den Hauptbahnhof zentralisieren. So entstehen zur Zeit neue Straßenbahntrassen innerhalb von Chemnitz zum Beispiel in Richtung Universität, aber auch ins Umland. Im Anschluss an die Bahnhofsvorhalle sind Flächen für Fahrradständer und Kurzzeitparkplätze geplant. 

Dem schließen sich einmal die Haltestellen für die Regionalbusse und ein großer Parkplatz an. Der nächste Bauabschnitt des Chemnitzer Modells soll bereits 2017 abgeschlossen werden.


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