"Hühnerpelle" nach CFC-Pelles Sahnetor

Auerbach - Da kriegste "Hühnerpelle" wie die Norddeutschen sagen, sprich Gänsehaut. Einmal anschnallen und ab durch den schwarz-gelben Stangenwald.

Tor für Chemnitz, Treffer zum 0:2 durch Torschütze Jan-Pelle Hoppe.
Tor für Chemnitz, Treffer zum 0:2 durch Torschütze Jan-Pelle Hoppe.  © Picture Point/K. Dölitzsch

Das 2:0 von Jan-Pelle Hoppe entschädigte die mitgereisten CFC-Fans in Auerbach. Ein Treffer zum Zungeschnalzen. "Das schießt du in der Tat nicht jeden Tag", zog Coach David Bergner seinen Hut.

Er brachte den Bremer Jungen für den blassen Daniel Frahn. Da waren bereits zwei Minuten in der Nachspielzeit von der Uhr. Vier Minuten später angelte sich Hoppe die Kugel an der Eckfahne, ließ die Auerbacher an der Auslinie stehen und lupfte die Kugel gekonnt ins lange Eck - eine sehenswerte Bude. Danach wurde gar nicht mehr angepfiffen.

Für Hoppe, der im Januar von der "U23" von Werder kam, war es der zweite Kurzeinsatz im CFC-Trikot, vier Minuten durfte er auch beim 1:2 beim BFC ran. Der 19-Jährige war frei von jeglichem Druck, machte sich mal so gar keinen Kopf und bewies das auch. "Er hatte sich den Einsatz verdient. Er hat uns Sachen gezeigt, die vielleicht auch nicht ganz einfach zu verteidigen sind. Deswegen freut es mich für ihn, dass es jetzt so gut geklappt hat", so Bergner.

Und vielleicht darf sich Hoppe künftig länger als vier Minuten präsentieren.

Torjubel nach dem Treffer zum 0:2 durch Torschütze Jan-Pelle Hoppe (2.v.r.)
Torjubel nach dem Treffer zum 0:2 durch Torschütze Jan-Pelle Hoppe (2.v.r.)  © Picture Point/K. Dölitzsch

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