CFC-Riese Bonga traurig: "Da waren für uns drei Punkte drin!"

Chemnitz - CFC-Stürmer Tarsis Bonga hatte gegen seinen Ex-Klub am Freitagabend einen schweren Stand. Für den Flügelspieler gab es beim 2:2 gegen den FSV Zwickau ordentlich was auf die Socken.

Tarsis Bonga (r.) will dem Zwickauer René Lange davonziehen, der versucht, den Chemnitzer am Oberarm zu halten.
Tarsis Bonga (r.) will dem Zwickauer René Lange davonziehen, der versucht, den Chemnitzer am Oberarm zu halten.  © Picture Point/Gabor Krieg

Das tat weh, zumal der 22-Jährige erst in der Vorwoche ordentlich was auf das linke Sprunggelenk bekommen hatte. Trotzdem biss er sich durch und konnte nach Abpfiff wieder lächeln - nur nicht übers Ergebnis.

"Wir sind unzufrieden, weil für uns drei Punkte drin waren. Wir haben am Ende alles versucht, während Zwickau nur noch gemauert hat", schildert Bonga.

Wenn der CFC gefährlich wurde, dann über die schnellen Außen Bonga und Rafael Garcia. Beide waren ständige Unruheherde. Unterstützt wurden sie - auch in der Rückwärtsbewegung - von den fleißigen Pascal Itter und Paul Milde. Da brannte wenig an, aber es ging ordentlich zur Sache.

"Die Zwickauer kennen mich und rückten mir mit zwei, drei Mann auf die Pelle", berichtet Bonga. Er überstand es. Gleiches galt für seine Mitspieler.

Bonga: "Die Zwickauer wollten uns ihr Spiel aufdrücken, doch wir haben gezeigt, dass das nicht so einfach ist, wir auch eine Mentalität besitzen und dagegen halten."

CFC-Stürmer Bonga: "Sie wollten zeigen, dass ihnen das Derby gehört"

Bonga spricht die Reaktion an, die jedes Mal nach Rückstand gezeigt wurde. Ronny König (3.) brachte seinen Ex-Verein in Front und Philipp Hosiner (30.) glich aus. Dasselbe gelang Matti Langer (41.) nach der neuerlichen FSV-Führung durch Elias Huth (32.).

"Sie wollten zeigen, dass ihnen das Derby gehört, aber wir kamen sofort zurück und haben bis Ende der ersten Halbzeit das Spiel an uns gerissen", meint Bonga. Nach dem Seitenwechsel kamen allerdings die Gäste auf und beschäftigten den CFC selbst in Unterzahl mehr am eigenem Strafraum, als dem lieb sein konnte.

"Mit der Gelb-Roten Karte wurde es einen Tick schwerer, weil der Gegner dann nur noch auf Konter spielt. Damit wird es risikoreicher. Andererseits hatten wir unsere Möglichkeiten nach Ecken.

Dass wir da nicht effektiver gewesen sind, müssen wir uns vielleicht ankreiden und aufarbeiten", hat Bonga einen Ansatzpunkt gefunden, was nächste Woche in Rostock besser laufen muss.

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