CFC-Fans zwiegespalten! Soziale Netzwerke kochen nach Frahn-Rauswurf über

Chemnitz - Seit der fristlosen Entlassung von Daniel Frahn wird der Chemnitzer FC in den sozialen Netzwerken von einer Monsterwelle getroffen. Gerade auf Facebook steht der Club extrem unter Feuer.

Daniel Frahn - seine fristlose Kündigung erhitzt die sozialen Netzwerke. Die User reagieren zwiegespalten.
Daniel Frahn - seine fristlose Kündigung erhitzt die sozialen Netzwerke. Die User reagieren zwiegespalten.  © Harry Härtel/Haertelpress

Besonders hitzig wird die Diskussion auf der vereinseigenen Facebook-Seite geführt. Weit über 1700 Kommentare gingen dort in nicht einmal 24 Stunden ein.

Als der Verein darauf hinwies, dass Frahn beim Spiel in Halle mit Mitgliedern der rechten Gruppierung "Kaotic Chemnitz" zusammen stand, deren "Führungsköpfe und weitere Mitglieder seit geraumer Zeit Hausverbot im Stadion - An der Gellertstraße haben", brandete eine Welle der Entrüstung auf.

"Klappe halten, merkt ihr euch noch???? Ihr Deppen macht alles kaputt und vergrault die Fans. Ihr merkt euch überhaupt nicht mehr. Ihr seid die Schande schlechthin...man man man", kommentiert ein Nutzer.

Ein anderer meint: "Vielleicht wäre es besser, euch rauszuwerfen! Absolut hirnverbrannt, was ihr hier ablasst! Ihr seid nichts weiter als Politmarionetten! Ihr habt den Chemnitzer FC zerstört, nicht die Fans oder einzelne Spieler!" Man könnte endlos fortfahren.

Verständnis über CFC-Entscheidung auf Twitter, Kritik am Verein auf Facebook

Die Reaktionen der Facebook-User (links) sind größtenteils ganz anders gelagert als die der Twitter-Benutzer (rechts).
Die Reaktionen der Facebook-User (links) sind größtenteils ganz anders gelagert als die der Twitter-Benutzer (rechts).  © screenshots/Twitter, Facebook

Dabei hat Daniel Frahn nicht zum ersten Mal gegen Richtlinien des Chemnitzer FC, bzw. dessen Spielbetriebs-GmbH verstoßen.

So am 9. März, als er im Zuge des Haller-Skandals ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" hochgehalten hatte.

Auf Twitter schreibt ein User dann auch: "Wer mit Nazis sympathisiert, hat im Profifußball nichts verloren. Konsequente und richtige Entscheidung Frahn rauszuschmeißen.

Allerdings kommt sie zu spät. Ich hätte mich schon im März von ihm getrennt.". Ein weiterer meint: "So ein Mist, ich bin menschlich extrem von Frahn enttäuscht! Es ist die richtige Entscheidung, so hart zu handeln."

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