Myroslav Slavov gibt im CFC-Abstiegskampf noch nicht auf

Myroslav Slavov sieht den Chemnitzer FC im Abstiegskampf trotz der prekären Lage noch nicht chancenlos.
Myroslav Slavov sieht den Chemnitzer FC im Abstiegskampf trotz der prekären Lage noch nicht chancenlos.  © Picture Point

Chemnitz – Derzeit braucht es gar keine eisige Kälte, um den Himmelblauen das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Die Abstiegsangst erledigt das von ganz alleine.

Erst recht, nachdem der Chemnitzer FC beim Karlsruher SC trotz einer engagierten Leistung wieder keine Punkte einfahren konnte.

"In der ersten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht. Wir haben den KSC dazu gezwungen, das Spiel zu machen und das liegt ihm nicht, wie man gesehen hat. Genauso musst du ein Spiel anfangen", resümierte CFC-Angreifer Myroslav Slavov.

Im zweiten Abschnitt waren dann die Himmelblauen zunächst am Drücker, die Gästeführung schien nur eine Frage der Zeit zu sein. "Wir hatten das Spiel im Griff. Gefühlt ging jedes Kopfballduell und jeder Zweikampf an uns. Wir haben die Chance zur Führung, machen aber nicht das Tor und dann fällt das 0:1", schüttelte Slavov ungläubig den Kopf.

Die Zeit zwischen der 50. und 60. Spielminute war der Knackpunkt. Tom Baumgart vergab zweimal die Führung (51./53.) und wenig später traf Fabian Schleusener für den KSC (59.).

"Das Spiel macht Mut, weil wir gegen den Tabellenvierten richtig gut mitgehalten und ihn phasenweise in der eigenen Hälfte festgemacht haben", meinte Slavov trotz der Niederlage.

Nun stehen die Partien gegen die Aufstiegsaspiranten Wehen Wiesbaden und Fortuna Köln an. "Wir haben aber auch noch Halle, Bremen II. und Münster zuhause, auswärts Lotte und Erfurt. Das sind die direkten Gegner", sind für Slavov Hopfen und Malz noch längst nicht verloren. Dabei beträgt der Abstand zum rettenden Ufer mittlerweile sieben Punkte.

Was ihm und dem Club noch Mut machen sollte: Auf den Punktekonten von Erfurt, Bremen II., Lotte, Halle und Münster gab's am Wochenende ebenfalls keinen Zuwachs. "Es sind noch genügend Spiele und der Abstand ist auch nicht riesig", lässt sich Slavov nicht ins Bockshorn jagen.


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