Vier Stammkräfte beim CFC draußen, dafür durften sie in die Startelf

Okan Aydin, Tom Scheffel, Laurin von Piechowski und Alexander Dartsch standen gegen Paderborn in der Anfangself.
Okan Aydin, Tom Scheffel, Laurin von Piechowski und Alexander Dartsch standen gegen Paderborn in der Anfangself.  © Picture Point

Chemnitz - „Es gibt keine Erbhöfe“, erklärte CFC-Trainer David Bergner und sorgte mit seinen Veränderungen gleich zum Auftakt dafür, dass einige Stammkräfte plötzlich draußen saßen.

Laurin von Piechowski, Okan Aydin, Tom Scheffel, Alexander Dartsch - vier Spieler, die unter Horst Steffen weg vom Fenster waren, beorderte der Fußball-Lehrer gegen Paderborn in die Anfangself. Scheffels Hereinnahme war nachvollziehbar. Durch die Verletzung von Maurice Trapp wurde ein Platz in der Innenverteidigung frei.

Dass Fabio Leutenecker auf der rechten Abwehrseite erstmals fehlte, seinen Platz an Offensivmann Dartsch verlor, war eine faustdicke Überraschung. "Alexander hat im Traininglager eine sehr gute Rolle gespielt. Er war sehr motiviert, griffig, das habe ich belohnt. Ich habe mir von seiner Schnelligkeit und Dynamik einiges erwartet", so Bergner.

Der Chefcoach stellte sofort klar: "Das heißt nicht, dass Fabio an irgendetwas schuld ist. Das haben wir besprochen und vernünftig geklärt. Er gibt weiter Gas. Alexander hat nicht alle, aber viele Sachen richtig gemacht. Er versucht, seine Position zu behaupten. Von diesem Konkurrenzkampf lebt der Fußball."

Ebenfalls neu eröffnet ist der Kampf um die Plätze auf der linken Außenbahn, wo in der Hinrunde Björn Kluft und am Ende Tom Baumgart gesetzt waren. Bergner vertraute dem dribbelstarken Aydin. "Okan kenne ich aus Erfurter Zeiten. Er kann ein Spiel entscheiden", erklärte Bergner: "Das geht nicht von heute auf morgen. Er braucht Vertrauen, das hat er von mir bekommen. Für sein erstes Spiel über 90 Minuten war das ordentlich. Er ist aber nicht für die kommenden Spiele gesetzt."

Das gilt auch für von Piechowski, der im Mittelfeld Julius Reinhardt verdrängte. Bergner: "Hier war der Grundgedanke, dass er uns im Kopfballspiel besser helfen kann."


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