31 Gegentreffer, Abstiegsplatz: Gibt es jetzt eine Systemänderung beim CFC?

Artistischer Seitfallzieher von Daniel Frahn (r.) beim 1:1 in Bremen. Am Torjäger liegt die aktuelle Krise der Himmelblauen nicht. Er hat schon zehn Mal getroffen.
Artistischer Seitfallzieher von Daniel Frahn (r.) beim 1:1 in Bremen. Am Torjäger liegt die aktuelle Krise der Himmelblauen nicht. Er hat schon zehn Mal getroffen.  © Picture Point

Chemnitz - Wie bekommt der CFC sein Abwehrproblem in den Griff? Diese Frage umtreibt Trainer Horst Steffen auch zu Beginn der neuen Trainingswoche.

Am Sonntag geht's an die Ostsee. Vor einem Jahr waren die Himmelblauen das letzte Mal bei Hansa Rostock zu Gast und bescherten ihren Fans eine Woche vor Weihnachten einen 3:1-Sieg.

Nur die kühnsten Optimisten glauben jetzt an einen erneuten Erfolg der Chemnitzer, die ihre letzten vier Punktspiele alle versemmelten und als Tabellen-18. anreisen.

Rostock hingegen schwimmt auf der Welle des Erfolgs, gewann fünf der letzten sechs Partien, viermal stand hinten die Null.

Das gelang dem CFC das letzte Mal Ende Oktober beim 1:0 gegen Schlusslicht Erfurt. Mit 31 Treffern kassierte die Elf von Trainer Horst Steffen so viele Gegentore wie kein anderer Drittligist.

Und so denkt der Fußball-Lehrer über eine erneute Systemveränderung nach. "Wir müssen es schaffen, die Angriffe des Gegners früher zu unterbinden. Vielleicht laufen wir in Rostock nur mit einer Spitze auf", verriet Steffen.

Eine Vierer-Abwehrkette, fünf Mann im dicht gestaffelten Mittelfeld und mit Daniel Frahn ein Torjäger in vorderster Front - sicher nicht die schlechteste Idee, um den Laden endlich dicht zu kriegen!

Trainer Horst Steffen hat ein dickes Problem: Die Defensive präsentiert sich nicht drittligareif!
Trainer Horst Steffen hat ein dickes Problem: Die Defensive präsentiert sich nicht drittligareif!  © Picture Point

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