Schluss mit lustig! CFC-Trainer streicht freien Tag

Bei CFC-Coach Horst Steffen ist Schluss mit lustig, er strich den freien Tag und setzte mehr Trainingseinheiten an.
Bei CFC-Coach Horst Steffen ist Schluss mit lustig, er strich den freien Tag und setzte mehr Trainingseinheiten an.  © Picture Point/Roger Petzsche

Chemnitz - Schluss mit lustig beim CFC! Trainer Horst Steffen strich in dieser Woche den freien Tag. Und er bat seine Spieler öfter zum Training als in den vergangenen Wochen. Selbst am Feiertag stehen zwei Einheiten auf dem Programm.

Sportdirektor Steffen Ziffert nahm sich die Spieler zu Wochenbeginn zur Brust. Im Beisein des Trainerteams verdeutlichte er der Mannschaft, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: In Münster und in den folgenden drei Partien gegen Magdeburg, Rostock und Zwickau muss jeder Einzelne an seine Leistungsgrenze gehen, bedingungslos kämpfen, sich für den CFC zerreißen!

"Bis zur Winterpause werden noch zwölf Punkte vergeben. Wir müssen Erfolge bringen, auch wenn vier schwere Brocken vor uns liegen", betont Ziffert, der in seiner Ansprache ans Team auch auf die Schwierigkeiten im Verein einging. "Doch die stehen im engen Zusammenhang mit unseren sportlichen Leistungen", so Ziffert.

Erinnert sei an das blamable Aus im Landespokal beim Viertligisten VfB Auerbach (1:2), das den Verein finanziell hart trifft. Mögliche sechsstellige Einnahmen aus dem DFB-Pokal 2018/19 entfallen.

"Ein Verein wird immer am Erfolg oder Misserfolg gemessen. Kommen die Erfolge, herrscht Ruhe. Bleiben Erfolge aus, dann kriselt es", sagt Ziffert: "Ich erwarte von den Spielern jetzt ein deutliches Signal nach außen. Wir haben im Dezember drei Ostderbys. Wer da nicht brennt, ist bei uns fehl am Platze!"

Fehlen wird in Münster Kapitän Marc Endres, der eine Reizung der Achillessehne beklagt und beim 0:3 gegen Würzburg nur eine Halbzeit lang spielte. Florian Hansch pausiert derzeit wegen eines grippalen Infekts.


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