Kein Linksverteidiger mehr da! Ändert CFC-Trainer Glöckner heute sein System?

Chemnitz - Personalnot vor dem schweren Gang nach Braunschweig! CFC-Trainer Patrick Glöckner fehlen am Samstag mit Paul Milde und Thomas Doyle beide etatmäßigen Linksverteidiger.

Thomas Doyle ist aus privaten Gründen nach Neuseeland geflogen. Ob der Linksverteidiger zum CFC zurückkehren wird, ist ungewiss.
Thomas Doyle ist aus privaten Gründen nach Neuseeland geflogen. Ob der Linksverteidiger zum CFC zurückkehren wird, ist ungewiss.  © Picture Point/Roger Petzsche

Während Milde (grippaler Infekt) nur für einige Tage ausfällt, ist die Rückkehr von Doyle ungewiss. Der Neuseeländer ist aus privaten Gründen zurück in seine Heimat geflogen.

"Der Fußball ist die schönste Sache der Welt. Doch wenn es um den Menschen geht, wird der Fußball zweitrangig", erklärte Göckner: "Es war Thomas sehr wichtig, nach Neuseeland zu fliegen, damit er seine private Situation klären kann. Wir als Verein und ich als Trainer werden alles tun, um ihn und seiner Familie zu helfen."

Der Vertrag mit Doyle, der sechs Mal in der 3. Liga zum Einsatz kam (drei Mal von Beginn an) und am Sonntag im Landespokal gegen Krostitz noch spielte, sei nicht aufgelöst worden. "Wir haben ihm eine gewisse Zeit gegeben, damit er die Dinge in Neuseeland regeln kann. Wie es danach weitergeht, klären wir, wenn er uns ein Zeichen gegeben hat", sagte der Coach.

Patrick Glöckner sieht auf Hintermannschaft eine Menge Arbeit zukommen

Auf die Flügelläufe von Paul Milde (r., gegen den Münchner Fabian Greilinger) muss der CFC am Samstag verzichten. Der Außenverteidiger ist erkrankt.
Auf die Flügelläufe von Paul Milde (r., gegen den Münchner Fabian Greilinger) muss der CFC am Samstag verzichten. Der Außenverteidiger ist erkrankt.  © Picture Point/Gabor Krieg

Auch auf Mittelfeld-Malocher Daniel Bohl (Gelbsperre) muss Glöckner verzichten. Ihn dürfte Matti Langer ersetzen. Wer als Linksverteidiger aufläuft, ließ der Fußball-Lehrer offen: "Es kann darauf hinaus laufen, dass wir die Grundordnung ändern. Oder wir müssen extrem improvisieren."

Auf seine Hintermannschaft sieht Glöckner eine Menge Arbeit zukommen. "Die Braunschweiger haben viel Druck, aber sie sind der Topfavorit. Sie wollen in die zweite Liga und haben dieses Ziel klar kommuniziert", meinte der Trainer: "Sie werden uns hoch anlaufen. Ich gehe davon aus, dass sie mit zwei Stürmern beginnen werden. Vor 20.000 Zuschauern musst du offensiven Fußball spielen. Und dafür steht Marco Antwerpen als Trainer auch."

Antwerpen gibt bei der Eintracht am Samstag seinen Einstand. Der 48-Jährige löste zu Wochenbeginn Christian Flüthmann ab. Der hatte mit den "Löwen" nur zwei von sieben Heimspielen gewinnen können.

CFC-Coach Patrick Glöckner muss seine Defensive umbauen.
CFC-Coach Patrick Glöckner muss seine Defensive umbauen.  © Picture Point/Gabor Krieg

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