Desaströse Abwehrleistung! CFC fängt sich in Unterhaching vier Stück

Okan Aydin (Chemnitz) gegen Ulrich Taffertshofer (Unterhaching).
Okan Aydin (Chemnitz) gegen Ulrich Taffertshofer (Unterhaching).  © Picture Point

Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching hat den Chemnitzer FC richtig nass gemacht und mit einer 2:4 (1:3)-Niederlage in die Länderspielpause geschickt. Statt Anschluss an das obere Mittelfeld herzustellen, richtet sich der Blick bei den Himmelblauen nun nach unten.

Horst Steffen stellte die CFC-Startelf im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (0:0) auf drei Positionen um. Laurin von Piechowski, Tom Baumgart und Myroslav Slavov ersetzten Julius Reinhardt, Florian Trinks und Florian Hansch. Die taktische Aufstellung blieb davon unberührt – die Himmelblauen bauten weiter auf die Dreierkette.

Die Gäste fanden besser in die Partie, verzeichneten zu Beginn auch einen Tick mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Was fehlte, war die Abstimmung im zentralen Mittelfeld. Die Lauf- und Passwege stimmten nicht überein, entsprechend zerfahren wirkte das Offensivspiel. Das Fazit der ersten gut 20 Minuten: Viel Aufwand, wenig Nutzen.

Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Torschütze Stephan Hain (Unterhaching) hinter dem enttäuschten Tom Baumgart (Chemnitz).
Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Torschütze Stephan Hain (Unterhaching) hinter dem enttäuschten Tom Baumgart (Chemnitz).  © Picture Point

Dabei mussten die Teams mit ihren Kräften gut haushalten.

Die Sonne brannte unnachgiebig, die Temperaturen lagen jenseits der 30 Grad-Marke und die schwüle Luft tat ihr Übriges, um das Spiel zu einer Hitzeschlacht zu machen.

Trinkpausen - Schiedsrichter Tobias Fritsch gewährte zwei Stück – sorgten für eine willkommene Erfrischung. Für eine kalte Dusche sorgte hingegen die SpVgg! Nach Eingabe von Sascha Bigalke erzielte Stephan Hain die Führung (20.).

Insbesondere auf den Außenbahnen offenbarte Chemnitz einmal mehr viel zu große Lücken, so auch vor dem zweiten Hachinger Treffer. Fabio Leutenecker vertendelte auf Rechtsaußen den Ball und Tom Scheffel lenkte die anschließende Flanke von Thomas Hagn ins eigene Netz (33.). Bigalke hatte zuvor auf Vorlage von Hain schon das 2:0 auf dem Schlappen, verzog jedoch aus 14 Metern (27.).

Nur aus zwei Gründen war das Spiel nicht frühzeitig entschieden: Weil die SpVgg mit den eigenen Chancen schluderte und weil CFC-Angreifer Slavov seine Kopfballstärke ausspielte. Zweimal nickte der 1,97 Meter große Österreicher das Leder zum Anschluss in die Maschen (36./62.).

Der ausgebuffte Aufsteiger aus Unterhaching fand dennoch stets die passende Antwort. Dominik Stahl stellte noch vor dem Gang in die Kabine den alten Abstand her (45.+2), Stephan Hain sorgte per Foulstrafstoß (65.) für die Entscheidung.


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