Aufschwung bei den Himmelblauen auch dank Offensivspieler Davud Tuma

Chemnitz - Zwei Siege, zwei Remis - 2020 ist der Chemnitzer FC noch ungeschlagen, holte acht wichtige Zähler und befreite sich aus dem tiefsten Abstiegsgestrüpp.

CFC-Trainer Patrick Glöckner.
CFC-Trainer Patrick Glöckner.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der Club liefert sich aber nach wie vor ein Fernduell mit Viktoria Köln um den letzten Nichtabstiegsplatz und zieht obendrein ein halbes Dutzend Kontrahenten mit in den Abstiegsstrudel hinein.

Davud Tuma hat an dieser Entwicklung gehörigen Anteil. Coach Patrick Glöckner berief ihn jüngst zwei Mal in die Startelf. Gegen seinen Ex-Klub Halle (3:0) holte der 23-Jährige schlitzohrig den Strafstoß zum 1:0 heraus, in Magdeburg (1:1) legte er direkt für Dejan Bozic auf. Himmelblau sprang damit vorübergehend über den ominösen Strich, rutschte am Freitagabend aber wieder drunter, weil Köln daheim Großaspach 1:0 bezwang. Trotzdem zeigt der Trend nach oben - nicht nur dank der Ergebnisse.

"Jeder vertraut jedem und ist bereit, sich sowohl im Training als auch im Spiel für den anderen zu zerreißen. Dass wir alle dabei versuchen, so gut wie möglich die Prinzipien und Tugenden umzusetzen, die uns Tag für Tag vom Trainer klar gemacht werden, steht an oberster Stelle", beschreibt Tuma die Gründe für den Aufschwung.

"Dass ich dazu entscheidende Torbeteiligungen liefern konnte, ist für mich ein schönes Gefühl. Doch das ist zweitrangig, im Vordergrund steht immer die Mannschaft. Am Ende ist es wichtig, dass jeder an sein Limit gegangen ist."

Davud Tuma (vorn) im Hinspiel gegen die Zweite des FC Bayern vor Chris Richards am Ball.
Davud Tuma (vorn) im Hinspiel gegen die Zweite des FC Bayern vor Chris Richards am Ball.  © Picture Point/Gabor Krieg

Damit liefert Tuma das Stichwort fürs morgige Heimspiel gegen Bayern München II. Der Aufsteiger gab sich 2020 überhaupt noch keine Blöße, holte vier Siege. "Uns erwartet eine Mannschaft mit riesigem Selbstvertrauen und hoher spielerischer Qualität", weiß Tuma.

Eine Kostprobe davon gaben die kleinen Bayern im Hinspiel ab. Lange Zeit wähnte sich die Truppe von Sebastian Hoeneß als sicherer Sieger - bis Tuma in der 85. Spielminute zuschlug und mit seinem ersten und bisher einzigen Treffer für den CFC das 2:2 sicherte.

"Die Partie habe ich noch gut im Sinn. Ich war froh, dass ich dort zum Einsatz kam und entscheidend mitwirken durfte. Es ging hin und her. Am Ende sind wir nach Rückstand nochmal zurückgekommen. Der Punkt war unser erster Auswärtspunkt der Saison."

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