Er hatte ein Angebot von Aue, doch Frahn bleibt beim CFC!

Chemnitz - Er hätte nach Österreich wechseln können oder nach Thailand. Ihm lagen Angebote vom Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn und FC Erzgebirge Aue sowie von diversen Drittligisten vor - doch Daniel Frahn entschied sich für Chemnitz!

Die Überzeugungsarbeit von Sportvorstand Thomas Sobotzik (l.) hat gefruchtet. Torjäger Daniel Frahn geht mit Chemnitz in die vierte Liga.
Die Überzeugungsarbeit von Sportvorstand Thomas Sobotzik (l.) hat gefruchtet. Torjäger Daniel Frahn geht mit Chemnitz in die vierte Liga.  © Peggy Schellenberger

Am Mittwochvormittag gaben der Drittliga-Absteiger und der Top-Torjäger auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt, dass die Zusammenarbeit weitergeht. Frahn verlängerte sein Engagement um drei Jahre bis 2021 (TAG24 berichtete).

Sehr zur Freude von CFC-Sportvorstand Thomas Sobotzik: "Daniel ist eine Identifikationsfigur, ein Typ, der sich auch in unangenehmen Situationen stellt und Farbe bekennt. Das ist eine Entscheidung des Herzens, gegen jede wirtschaftliche Vernunft."

Frahn hätte woanders mehr Geld verdienen können! Doch dieses Mal hörte er auf sein Inneres. "Ich bin vor einigen Jahren von Leipzig nach Heidenheim gewechselt. Das war eine Entscheidung für das Geld. Danach habe ich den Spaß am Fußball verloren", erklärte der 31-Jährige.

Daniel Frahn, hier mit Sohn Leo (wird im September zwei Jahre alt), hat sich nicht nur für den CFC, sondern auch für seine Familie entschieden. Ihr bleibt ein weiterer Umzug erspart.
Daniel Frahn, hier mit Sohn Leo (wird im September zwei Jahre alt), hat sich nicht nur für den CFC, sondern auch für seine Familie entschieden. Ihr bleibt ein weiterer Umzug erspart.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Im Januar 2016 verließ er den Zweitligisten, kehrte nach Sachsen zurück, unterschrieb beim CFC. Aus dem erhofften Zweitliga-Aufstieg ist nichts geworden. Nach einem Jahr, in dem bei den Himmelblauen so ziemlich alles schief lief, ging es sogar eine Etage runter. Nun will Frahn dem insolventen Verein bei der Rückkehr in die 3. Liga helfen.

"Wie die Fans im vergangenen Jahr hinter uns standen, hat mich sehr berührt. Ich wollte ein Teil davon bleiben und habe mich früh für den CFC entschieden", sagte Frahn: "Es ist eine Entscheidung des Herzens, der Leidenschaft, für Fans, Verein und Familie. Ich möchte meinen Sohn aufwachsen sehen und nicht irgendwo in der Ferne Fußball spielen."

Und was rechnet er sich mit dem CFC in der neuen Saison aus? "Platz acht oder zehn kann nicht unser Anspruch sein. Wir wollen oben mitspielen, möglichst jedes Wochenende Siege feiern", schickte Frahn eine Kampfansage an die Konkurrenz.


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