Hansch oder Frahn: Wen schickt CFC-Trainer Köhler in die Spitze?





Im Heimspiel gegen Wiesbaden brachte Sven Köhler (l.) in der 
79. Minute Daniel Frahn für Florian Hansch (r.). Frahn 
beendete prompt seine Torflaute. Am Mittwoch hat aber wohl erneut Hansch die besseren 
Karten für die Startelf.
Im Heimspiel gegen Wiesbaden brachte Sven Köhler (l.) in der 79. Minute Daniel Frahn für Florian Hansch (r.). Frahn beendete prompt seine Torflaute. Am Mittwoch hat aber wohl erneut Hansch die besseren Karten für die Startelf.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Chemnitz - Vor dem Landespokal-Halbfinale am Mittwoch gegen den FSV Zwickau (Anstoß 19.30 Uhr) hat CFC-Trainer Sven Köhler im Sturmzentrum die Qual der Wahl.

Setzt er wie beim 4:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden auf den pfeilschnellen Florian Hansch? Oder kehrt nach seinem ersten Torerfolg in diesem Jahr Daniel Frahn in die erste Elf zurück? Hansch strotzt nach seinem ersten Drittliga-Doppelpack vor Selbstbewusstsein, was nicht wirklich verwundert.

Der 21-Jährige ist die himmelblaue Entdeckung der Saison und mit seiner Schnelligkeit eine echte Waffe. Am Sonnabend traf er doppelt und ließ noch zwei Bretter liegen. Hansch: „Bei den Toren musste ich nur den Fuß hinhalten. Bei den beiden vergebenen Chancen hatte ich zu viel Zeit zum Überlegen.“ Hansch sah sich gegen Wiesbaden verdientermaßen in der Startformation: „Ich habe in den vergangenen Wochen als Wechselspieler immer gute Leistungen gezeigt und werfe mich im Training immer voll rein.“

Letzteres macht auch Daniel Frahn. Doch ihm war im neuen Jahr das Glück abhanden gekommen. 15 Spieltage lang ging er leer aus. „Dieser gewaltige Rucksack ist jetzt endlich weg“, freute sich der Angreifer nach seinem Treffer zum 4:2-Endstand. „Ich konnte die Entscheidung des Trainers am Sonnabend absolut nachvollziehen.

Er hat mir die Wochen davor und auch mit der Einwechslung gegen Wiesbaden immer wieder das Vertrauen geschenkt. Das ist nicht selbstverständlich. Er hätte auch sagen können: Diesen Blinden muss ich nicht bringen“, meinte Frahn. Er hegte keinen Groll, lobte vielmehr seinen direkten Konkurrenten: „Hanschi hatte es sich verdient, mal wieder von Beginn an zu spielen. Es freut mich für ihn, dass er die Tore gemacht hat. Von daher, alles in Ordnung.“

Gegen den starken Aufsteiger aus Zwickau will Frahn mit dem CFC „den Kessel zum Kochen bringen. Wir wollen ins Finale. Zwickau wird wieder mit vielen langen Bällen auf Ronny König den Torerfolg suchen. Da heißt es: Körper, Kopf, alles was möglich ist, hinhalten.“ Der CFC-Torjäger erwartet ein sehr intensives und von Zweikämpfen geprägtes Derby, „in dem vielleicht wieder eine einzige Situation alles entscheiden kann.“

Das Drittliga-Heimspiel gegen den FSV gewann der CFC mit 1:0. Das Tor schoss Mitte September nicht Frahn und auch nicht Hansch, sondern Mittelfeldmann Tim Danneberg.


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