Frahn-Doppelpack zu wenig! FCM gewinnt nach 26 Jahren beim CFC

Tor für Magdeburg, Treffer zum 1:3 durch Torschütze Julius Düker (li. Magdeburg).
Tor für Magdeburg, Treffer zum 1:3 durch Torschütze Julius Düker (li. Magdeburg).  © Picture Point

Chemnitz - Dieser Gegner war eine Nummer zu groß! Der CFC hat den Ostklassiker gegen den 1. FC Magdeburg verloren. Der Tabellenzweite setzte sich vor 7847 Zuschauern mit 3:2 (3:1) durch. Es war der erste Gästesieg seit April 1991. Damals gewann der FCM 2:0.

Die Magdeburger machten vom Anpfiff weg Druck, attackierten früh und ließen die Himmelblauen nicht zur Entfaltung kommen.

Nach dem ersten Eckball der traf Torjäger Christian Beck freistehend den Ball nicht richtig (9.). Zwei Minuten später ließ Schiedsrichter Henry Müller trotz eines Fouls an Dennis Grote weiterlaufen. Der FCM schaltete gedankenschnell auf Angriff um. Michael Niemeyer legte für Beck auf, der vollendete ins lange Eck.

Der Tabellenzweite führte früh und legte neun Minuten später nach. Wieder bereitete Niemeyer über die linke Seite vor, wieder stand Beck frei, musste nur den Fuß hinhalten.

Florian Hansch (Chemnitz) gegen Michel Niemeyer (Magdeburg).
Florian Hansch (Chemnitz) gegen Michel Niemeyer (Magdeburg).

Beck war auch am dritten Tor beteiligt. Der Klärungsversuch an der Mittellinie missglückte. Daniel Frahn erlief sich den Ball und überwand Schlussmann Jan Glinker mit einem Flachschuss durch die Beine: 1:2 (28.).

Björn Kluft hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einem Missverständnis zweier Magdeburger ging er von der Mittellinie auf und davon, scheiterte an Glinker (35.). Auf der Gegenseite war es Beck, der das Tor verpasste. Frei vor Keeper Kevin Kunz, hob er den Ball übers Gebälk (37.).

Julius Düker machte es 120 Sekunden besser. Nach einer Flanke von rechts drehte er sich um Fabio Leutenecker und traf zum 3:1 ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel schalteten Beck & Co. einen Gang zurück. Die Chemnitzer hatten jetzt mehr Ballbesitz, kamen gegen die gut organisierte Gästeabwehr aber nur selten durch. Frahn ließ die Gastgeber mit seinem zehnten Saisontor noch einmal hoffen. In der 78. Minute verkürzte der Goalgetter auf 2:3. Doch die Gäste behielten den Kopf oben, spielten die Zeit clever herunter. So agiert ein Spitzenteam!


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