Reicht's schon für das Jena-Spiel? CFC-Neuzugang Hoffmann klotzt ran!

Von 2008 bis 2010 spielte Marcus Hoffmann (v.) für den VFC Plauen in der Regionalliga. Hier klärt er gegen Torjäger Stefan Kutschke, damals Babelsberg, heute FC Ingolstadt.
Von 2008 bis 2010 spielte Marcus Hoffmann (v.) für den VFC Plauen in der Regionalliga. Hier klärt er gegen Torjäger Stefan Kutschke, damals Babelsberg, heute FC Ingolstadt.  © Igor Pastierovic

Chemnitz - Hinter CFC-Neuzugang Marcus Hoffmann liegen turbulente Wochen! Am 17. Januar wurde der 30-Jährige zum ersten Mal Papa. Wenige Tage später herrschte Einigkeit mit den Himmelblauen. Am Dienstagvormittag trainierte der Innenverteidiger, der bis zum Saisonende unterschrieb, erstmals mit.

"Ich war die ganze Zeit über mit Chemnitz in Kontakt. Die Geburt meines Sohnes hatte sich um eine Woche verzögert. Ich saß auf gepackten Koffern. Das waren aufregende Tage", lacht Hoffmann.

Söhnchen Mateo erblickte in Spanien das Licht der Welt. "Meine Freundin kommt von dort. Wir sind seit vier Jahren zusammen, wohnen in Pessin. Da ich vereinslos war und nicht wusste, wo ich im Januar spielen werde, wollte meine Freundin unser Kind in Spanien zur Welt bringen, bei ihrer Familie", verrät Hoffmann.

Auf seinen Papa wird Mateo in den kommenden Tagen verzichten müssen. Der CFC steckt tief im Abstiegskampf und hat ein extrem wichtiges Heimspiel vor der Brust. Die Hoffnungen in der Abwehr ruhen auf Hoffmann.

"Ich habe mich im letzten halben Jahr in Babelsberg fit gehalten und auf die Winterpause hin gearbeitet. Ich versuche, von Einheit zu Einheit in die Mannschaft reinzukommen. Ob es für Jena reicht, muss der Trainer entscheiden", so Hoffmann.

Er kennt sich aus in der Region. Von 2008 bis 2010 trug er das Trikot des VFC Plauen. Das Fußball-Abc erlernte er beim VfL Nauen, als B-Jugendlicher wechselte er zum FC Energie Cottbus. In der Lausitz und später bei RB Leipzig stand er mit Torjäger Daniel Frahn in einem Team. "Wir kennen uns gefühlte 20 Jahre", sagt Hoffmann, der sich schnell integrieren muss. "Damit hatte ich noch nie Probleme."

Der Abwehrmann glaubt fest daran, dass sich die Chemnitzer aus dem Abstiegsstrudel befreien können: "Das kriegen wir mit dieser Truppe hin. Das Jena-Heimspiel müssen wir unbedingt ziehen."


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