Der zweite Anzug beim CFC passt! Aber jetzt drohen Härtefälle

Chemnitz - Vier Punkte gegen die Zweitliga-Absteiger Duisburg und Ingolstadt - und das trotz zahlreicher personeller Ausfälle: Der zweite Anzug beim CFC passt! Sehr zur Freude von Chefcoach Patrick Glöckner.

CFC-Coach Patrick Glöckner freut sich über die Leistungsdichte in seinem himmelblauen Kader.
CFC-Coach Patrick Glöckner freut sich über die Leistungsdichte in seinem himmelblauen Kader.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Das Wichtige in einer Mannschaft ist, dass du Spieler hinten dran hast, die die anderen sofort ersetzen können", erklärt der Fußball-Lehrer: "Wenn du diesen Druck aus der zweiten Reihe nicht hast, sei es im Training oder in den Spielen, dann fällt die Leistung irgendwann ab. Das war bei uns nicht der Fall. Wir haben eine sehr gute Leistungsdichte."

Mit den positiven Ergebnissen ist bei den Himmelblauen das Selbstvertrauen gestiegen. "Das müssen sich die Jungs selbst erarbeiten", betont Glöckner: "Das geht primär los bei der Zweikampfführung. Mit jedem gewonnen Zweikampf wird die Brust breiter. Dann kommen automatisch mehr Aktionen, mehr Räume, und dann können die Jungs noch besser miteinander Fußball spielen."

So positiv der Druck aus der zweiten Reihe ist - für das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern droht nun der eine oder andere Härtefall. Tobias Müller hat seine Rot-Sperre abgesessenen, brennt auf eine Rückkehr in die Startformation. Das trifft auch auf die Routiniers Georgi Sarmov und Matti Langer zu, die zuletzt erkrankt bzw. verletzt pausieren mussten.

"Härtefälle gibt es immer", erklärt Glöckner: "Wir handeln zum Wohle des Vereins und im Sinne der Mannschaft. Diejenigen Spieler, die sich im Training am besten anbieten und die in unseren Matchplan passen, werden am Sonntag spielen."

CFC-Mittelfeldspieler Tobias Müller.
CFC-Mittelfeldspieler Tobias Müller.  © picture point/Sven Sonntag

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