CFC-Chefin Polster: "Ende der Insolvenz? So schnell und einfach geht das nicht!"

Chemnitz - "Wir wissen, was auf uns zukommt." Mit diesen Worten begann Romy Polster am Freitagmittag ihre erste Pressekonferenz als CFC-Vorstandsvorsitzende.

CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster.
CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster.  © Picture Point/Gabor Krieg

Nach Monaten im Notvorstand ist es für die Unternehmerin ein fließender Übergang. Ganz oben auf der Aufgabenliste: das schnelle Ende des Insolvenzverfahrens für den CFC e.V.

"Doch so einfach und schnell geht das nicht, sonst hätten wir es längst getan", betonte Polster.

Rund 400.000 Euro fehlen, um die Gläubiger zu befriedigen. Aktuell gibt es nicht mal einen Insolvenzplan.

"Der muss neu aufgestellt werden, oder wir nehmen den alten und ändern einige Details. Steht der Insolvenzplan, dauert es mindestens ein Vierteljahr, bis dieser vom Amtsgericht geprüft worden ist. Danach muss erneut eine Gläubigerversammlung einberufen werden", erläuterte Polster.

Erfreuliche Nachrichten überbrachte sie für das Nachwuchsleistungszentrum.

"Auf dem Anderkonto sind bereits über 50.000 Euro eingegangen. Das ist greifbare Unterstützung durch unsere Fans und Mitglieder", freute sich Polster und versicherte: "Dieses Geld kommt zu 100 Prozent unserem Nachwuchs zugute."

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