CFC erteilt Hausverbote gegen Führung von Kaotic Chemnitz

Chemnitz - Wie der Chemnitzer FC am Freitag mitteilt, wurden gegen die Führungspersonen von Kaotic Chemnitz und weitere Personen Hausverbote ausgesprochen.

Unter anderem auf einem Blumengedeck von Kaotic Chemnitz war auch ein Vereinslogo vom CFC zu sehen.
Unter anderem auf einem Blumengedeck von Kaotic Chemnitz war auch ein Vereinslogo vom CFC zu sehen.

"Kaotic Chemnitz ist eine Gruppierung, unter der Chemnitz seit Jahren leidet."

Die Gruppierung sei laut der Mitteilung des Vereins Urheber der Ereignisse vom 9.3.2019 und hat am 26.8.2018 zu den Krawallen von Chemnitz aufgerufen.

Weiter heißt es: "Auf der Beerdigung des im März verstorbenen Thomas H. haben die mit Hausverboten bedachten Personen einen Kranz mit Emblem und Farben des CFC widerrechtlich verwendet. Kaotic Chemnitz verabschiedete sich ebenfalls unter widerrechtlicher Verwendung von CFC Emblem und Farben von dem Verstorbenen. Beim Spiel gegen Meuselwitz am 4.5.2019 waren die mit Hausverboten bedachten Personen minutenlang im Bild des MDR und wurden dort identifiziert. Sie verhielten sich in grober Weise unsportlich und verstießen damit gegen die Auflagen des NOFV."

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Sollten die Hausverbote nicht eingehalten werden, wird der Chemnitzer FC umgehend Strafanzeigen erstatten.

"Wir bitten alle Fans und Anhänger des Fußballsports sich von diesen Personen zu distanzieren und zugleich um Mithilfe. Der Chemnitzer FC wird konsequent gegen jedwedes unsportliches Verhalten vorgehen und verfassungsfeindliches Gedankengut nicht dulden. Die Chemnitzer FC Fußball GmbH hatte sich vor dem Hintergrund der Chemnitzer Ereignisse des Sommers 2018 in seinem Gesellschaftervertrag dazu verpflichtet, ein Bollwerk gegen Rechtsradikalismus zu sein. Jeder Gesellschafter des CFC erkennt diese Verpflichtung an."

Die Gruppierung sei Urheber der Ereignisse vom 9. März dieses Jahres, als im Stadion eine offizielle Trauerminute für einen verstorbenen Ex-Neonazi abgehalten wurde.
Die Gruppierung sei Urheber der Ereignisse vom 9. März dieses Jahres, als im Stadion eine offizielle Trauerminute für einen verstorbenen Ex-Neonazi abgehalten wurde.  © DPA

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