Positive Zahlen bei Mitglieder-Versammlung: Aber Abstieg wäre der Horror

Der scheidende CFC-Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hänel stellte den Geschäftsbericht vor.
Der scheidende CFC-Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hänel stellte den Geschäftsbericht vor.  © Harry Härtel

Chemnitz – Der scheidende CFC-Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hänel hat in seinem Bericht zum Geschäftsjahr 2016/17 ein positives Ergebnis verkündet, das Plus von 2,352 Millionen Euro aber umgehend relativiert. "Darin enthalten sind die Einmalzahlungen von 1,26 Millionen Euro durch die Stadt Chemnitz sowie 1,5 Millionen Euro, die eins Energie dem Verein als Kredit zur Verfügung gestellt hat", so Hänel.

Nur dank dieser Finanzspritzen konnte der CFC im abgelaufenen Geschäftsjahr die drohende Insolvenz abwenden. Zieht man diese Millionen ab, verbleibt ein Minus von 408.000 Euro!

Hinzu kommt die traurige sportliche Situation des Drittligateams. „Die Gefahr, dass unser siebentes Drittligajahr ein verflixtes wird, ist groß. Die Abstiegsgefahr war noch nie so groß wie heute“, sagte Hänel.

Er nannte den Drittligaabstieg „ein Horrorszenario. Der wäre verheerend und muss unbedingt vermieden werden.“

Magere 16 Punkte holte die Mannschaft von Trainer Horst Steffen, die am Montagabend komplett in der Chemnitzer Messe erschienen war. Die Mitgliederversammlung dauerte bei Redaktionsschluss an.

Die Mitgliederversammlung des CFC ist gut besucht.
Die Mitgliederversammlung des CFC ist gut besucht.  © Harry Härtel

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