Neuer Name! So heißt jetzt das CFC-Stadion

Chemnitz - So viel Heimlichkeit … Obwohl erst in gut zwei Wochen Weihnachten ist, hat die GGG am Freitag bereits ein Geheimnis gelüftet: den Namen der CFC-Spielstätte.

Die Arena heißt wieder so, wie sie schon einmal hieß: "Stadion - An der Gellertstraße".
Die Arena heißt wieder so, wie sie schon einmal hieß: "Stadion - An der Gellertstraße".  © Uwe Meinhold

Die Arena heißt ab sofort wieder so, wie sie schon einmal hieß: "Stadion - An der Gellertstraße".

Der Hintergrund: Seit dem 1. Juli dieses Jahres hat das Chemnitzer Wohnungsunternehmen GGG das Fußballstadion einschließlich dessen Haupt- und Betriebsgebäude sowie der Park- und Nebenflächen auf dem Grundstück an der Gellertstraße von der Stadt Chemnitz gepachtet.

Für die Dauer des Pachtvertrages obliegt der GGG das Namensrecht am Stadion. Seit dem Wegfall des bisherigen Namenssponsors (community4you) hieß die Arena "Stadion Chemnitz". Die GGG bildete eine Jury mit Vertretern der CFC-Fans, des GGG-Aufsichtsrates, des Stadtsportbundes, der C3 und der CWE, um diesen Namen zu hinterfragen und mögliche Alternativen zu prüfen.

"Der Jury war es wichtig, einen Namen für das Stadion zu finden, der in der breiten Öffentlichkeit Akzeptanz findet und sowohl dem traditionsreichen Fußball in Chemnitz als auch der Nutzung als Veranstaltungsort für verschiedene Ereignisse Rechnung trägt", erklärt Simone Kalew, Geschäftsführerin der GGG.

Die Jury betrachtete Aspekte wie beispielsweise einen historischen Bezug im Namen etwa durch einen früheren Spieler, einen wirtschaftlichen Bezug wie etwa den Namen eines Sponsors oder einen territorialen Bezug.

Kalew: "Ich freue mich, dass wir uns in konstruktiven Sitzungen auf den Namen Stadion – An der Gellertstraße verständigt haben. Der territoriale Bezug an der Gellertstraße hat in der Fangemeinde des CFC eine rund 26-jährige Tradition, wird dem fußballerischen Thema gerecht und greift die territoriale Lage auf. Gleichzeitig erlaubt das Wort Stadion die Ergänzung um einen wirtschaftlichen Bezug, wenn ein Sponsor künftig wieder bereit ist, dass Namensrecht zu erwerben. Darüber hinaus war es den Fanvertretern sehr wichtig, dass die Spielstätte nicht als Arena sondern als Stadion bezeichnet wird."

Mitglieder der Jury waren neben Kalew die GGG-Aufsichtsratsmitglieder Dietmar Berger, Axel Brückom, Hubert Gintschel, Karin Jähler, Michael Stötzer, die Fanvertreter Gerd Leisring und Frank Neubert, Miko Runkel (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister), Peggy Schellenberger (Fanbeauftragte des CFC), Heiko Schinkitz (Stadtsportbund), Ralf Schulze (Vermarkter C3) und Sören Uhle (CWE).

Simone Kalew, Geschäftsführerin der GGG.
Simone Kalew, Geschäftsführerin der GGG.  © Uwe Meinhold

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