Ex-CFCer Scheffel blüht unter Trainer Heine wieder auf

Chemnitz - 13 Jahre lang trug Tom Scheffel das Trikot des CFC. Im September 2018 erhielt er kein Vertragsangebot. Trainer David Bergner setzte beim Projekt Wiederaufstieg auf andere.

Tom Scheffel (l.) und die VSG Altglienicke überraschen mit ihrem Höhenflug.
Tom Scheffel (l.) und die VSG Altglienicke überraschen mit ihrem Höhenflug.  © imago images / Steffen Beyer

Für Scheffel, der zum damaligen Zeitpunkt seinen zweiten Kreuzbandriss auskuriert und einige Wochen bei den Himmelblauen mittrainiert hatte, begann die Zeit der Ungewissheit und Unsicherheit.

Ein halbes Jahr war er vereinslos. Ende Januar unterschrieb er bei Wormatia Worms.

"Das war keine einfache Zeit. Aber so ist das Fußball-Geschäft. Bist du verletzt, dann spielst du nicht und kannst dich nicht für andere Vereine anbieten", blickt Scheffel zurück.

Der kurze Ausflug nach Worms hat ihn auf die sportliche Bühne zurückgebracht. Im Sommer unterschrieb der 25-Jährige bei der VSG Altglienicke einen Zweijahresvertrag. Dort spielt der Verteidiger wieder unter seinem alten Trainer, Ex-CFC-Coach Karsten Heine - und das sehr erfolgreich!

Die VSG ist mit EX-CFCer Scheffel in der oberen Tabellenregion

Ex-CFC-Coach Karsten Heine trainiert jetzt Altglienicke.
Ex-CFC-Coach Karsten Heine trainiert jetzt Altglienicke.  © imago images/Matthias Koch

Scheffel ist mit dem Berliner Regionalligisten das Überraschungsteam der Nordost-Staffel. Die VSG liegt einen Punkt hinter Spitzenreiter Hertha BSC II. auf Platz zwei! "Damit hat keiner gerechnet", sagt Scheffel.

Was sind die Gründe für diesen Erfolg? "Karsten Heine ist ein Trainer, der Fußball spielen lassen will, der klare taktische Anweisungen gibt und die gut vermitteln kann", erklärt Scheffel: "Mit Torsten Mattuschka steht ihm ein Assistent zur Seite, der als Spieler sehr erfolgreich war, der einen riesigen Erfahrungsschatz hat und ein Supertyp ist. Die Mischung im Trainerteam passt einfach."

Das trifft auch auf die Mannschaft zu, in der laut Scheffel viele Spieler mit Zweit- und Drittligaerfahrung stehen. "Hinzu kommen Talente aus den Nachwuchsleistungszentren."

Der Platz in der oberen Tabellenregion soll keine Eintagsfliege sein. Scheffel: "Wir trainieren unter Profibedingungen. Man sieht eine Entwicklung. Ich bin mir sicher, dass das Trainerteam noch mehr aus uns herauskitzeln wird."

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