Brandherd Nordsyrien! CFC-Winter-Camp in der Türkei wackelt

Chemnitz - Der Chemnitzer FC will im Januar 2020 erneut in der Türkei überwintern. Macht der Syrien-Krieg dem Drittligisten einen Strich durch die Rechnung?

Der Chemnitzer FC will im Januar 2020 erneut in der Türkei überwintern.
Der Chemnitzer FC will im Januar 2020 erneut in der Türkei überwintern.  © Picture Point/K. Dölitzsch

CFC-Teammanager Torsten Bittermann flog nach dem 1:1 in Ingolstadt nach Antalya, machte sich an der türkischen Riviera ein Bild von verschiedenen Hotelanlagen. Das Sidestar Resort, in dem die Himmelblauen in diesem Jahr zehn Tage lang zu Gast waren, ist ebenfalls in der engeren Auswahl.

Allerdings ist offen, ob die Chemnitzer am 5. Januar tatsächlich abheben werden. "Wir beobachten etwas sorgenvoll die politische Lage in der Türkei", sagt CFC-Geschäftsführer Uwe Hildebrand, der dem Team von Trainer Patrick Glöckner die Winter-Vorbereitung in wärmeren Gefilden gern ermöglichen würde.

"Torsten Bittermann hat sich drei Anlagen angeschaut. Hinzu kommt das Sidestar Resort, das wir bereits kennen. Wir erwarten in den kommenden Tagen die Angebote des Veranstalters. Letztlich muss das Preis-Leistungs-Verhältnis passen", betont Hildebrand.

Bis Mitte November soll die Entscheidung gefallen sein. Vielleicht ist der Brandherd Nordsyrien bis dahin gelöscht.

Das Sidestar Resort, in dem der CFC in diesem Jahr zehn Tage lang zu Gast waren, ist ebenfalls in der engeren Auswahl.
Das Sidestar Resort, in dem der CFC in diesem Jahr zehn Tage lang zu Gast waren, ist ebenfalls in der engeren Auswahl.  © Picture Point/K. Dölitzsch

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