Tumult nach Spielende! Ex-CFC-Mann Marcus Hoffmann sorgt für Eklat

Chemnitz - Was war denn da los?! Nach dem 0:1 des Chemnitzer FC gegen Viktoria Berlin (TAG24 berichtete) brannten plötzlich die Sicherungen durch, lagen bei einigen Akteuren auf dem Rasen die Nerven blank!

Die Chemnitzer Jakubov, Langer und Frahn in heftiger Diskussion mit Hoffmann (mi).
Die Chemnitzer Jakubov, Langer und Frahn in heftiger Diskussion mit Hoffmann (mi).  © Imago

Berlins Innenverteidiger Marcus Hoffmann, der im Sommer beim CFC keinen neuen Vertrag erhalten hatte, geriet verbal und körperlich mit einigen Chemnitzer Spielern aneinander. Sofort kam es zur Rudel-Bildung und Rangeleien. Zahlreiche Ordner und Team-Betreuer hatten alle Hände voll zu tun, um die Streithähne wieder auseinander zu bekommen!

"Ich bin enttäuscht und verstehe nicht, dass dieses Spiel so enden musste", sagte Gästecoach Jörg Goslar: "Da hatten einige ihre Emotionen nicht im Griff. Marcus Hoffmann hat hier in Chemnitz sicher seine eigene Geschichte. Dass er jetzt zum Buhmann gemacht wird und vielleicht noch mit einer Roten Karte bestraft wird, hat er nicht verdient."

CFC-Coach David Bergner meinte: "Ich bin zwar groß, habe aber nicht wirklich mitbekommen, was nach dem Abpfiff auf dem Rasen los war. Marcus hatte bei uns keine glückliche Zeit. Er war schnell verletzt. Doch vom Charakter her war er eine absolute Granate."

Das Schiedsrichter-Trio um Referee Chris Rauschenberg (Eisenach) saß eine Stunde nach Spielende immer noch zusammen, beriet über Einzelstrafen für Matti Langer (soll mit im Rudel gewesen sein) und Hoffmann. Die Entscheidungen soll nun das NOFV-Sportgericht fällen, da beide Spieler den Rasen bereits verlassen hatten.

Hoffmann, der noch eine Runde vor der Südkurve drehte, bevor er von den Ordnern in den Kabinengang abgedrängt wurde, kam Ende Januar zu den Chemnitzern. Sein Engagement stand unter keinem guten Stern!

Zwei Mal innerhalb von vier Wochen kugelte er sich die rechte Schulter aus. Letztendlich musste der Innenverteidiger operiert werden. Lange hatte Hoffmann auf einen neuen Vertrag gehofft. Den bekam er nicht und wechselte schließlich zu Viktoria Berlin.

Die Wogen zwischen den Streithähnen waren nur schwer zu glätten.
Die Wogen zwischen den Streithähnen waren nur schwer zu glätten.  © Imago

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