0:3! Ex-Auer Skarlatidis und Ex-Dynamo Schuppan vergrößern Abstiegssorgen

Torhüter Kevin Kunz (Chemnitz) faustet den Ball übers Tor.
Torhüter Kevin Kunz (Chemnitz) faustet den Ball übers Tor.  © Picture Point

Chemnitz - Dieser Auftritt lässt die Alarmglocken ganz laut läuten! Der CFC verliert sein Heimspiel gegen Kellerkind Würzburger Kickers 0:3 (0:0) und geht schweren Zeiten entgegen.

Für die Gäste trafen mit Simon Skarlatidis (Erzgebirge Aue) und Sebastian Schuppan (Dynamo Dresden) zwei ehemalige Sachsen!

CFC-Trainer Horst Steffen nahm in seiner Startelf eine Veränderung vor: Tom Scheffel ersetzte auf der linken Abwehrseite Marcus Mlynikowski.

Für Scheffel, gelernter Rechtsverteidiger, keine einfache Aufgabe. Sein unmittelbarer Gegenspieler war der Ex-Zwickauer Patrick Göbel, der mit seinen Flanken immer wieder für Gefahr sorgte. So wie in der 19. Minute: Der aufgerückte Schuppan verzog denkbar knapp.

Die Himmelblauen kamen in den ersten 45 Minuten kaum vor das Tor der Würzburger. Nur einmal spielten sie sich schön über die rechte Seite durch. Florian Hansch legte von der Grundlinie zurück auf Fabio Leutenecker, der traf das Außennetz (18.).

Maximilian Ahlschwede (Würzburg) gegen Myroslav Slavov / Miroslav (Chemnitz).
Maximilian Ahlschwede (Würzburg) gegen Myroslav Slavov / Miroslav (Chemnitz).

CFC-Schlussmann Kevin Kunz bekam deutlich mehr zu tun. Der Keeper parierte den Flachschuss von Felix Müller (7.) ebenso sicher wie den leicht abfälschten Ball von Schuppan (28.). Den Distanzschuss von Kai Wagner lenkte Kunz mit den Fingerspitzen übers Tor (38.).

Kapitän Marc Endres musste verletzt in der Kabine bleiben. Für ihn brachte Steffen den unerfahrenen Janik Bachmann, der in dieser Saison erst fünf Minuten gespielt hatte. Dem Neuling unterlief in der 51. Minute ein folgenschwerer Fehler. Bachmann verlor am gegnerischen Strafraum den Ball. Würzburg konterte und ging durch Skarladitis in Führung.

Schuppan legte fünf Minuten später nach. Nach einem Freistoß enteilte der Linksverteidiger Julius Reinhardt, köpfte zum 2:0 ein! Die Chemnitzer bemühten sich um den Anschluss, kassierten nach einem Patzer von Dennis Grote aber das 0:3. Vor 5517 Zuschauern traf erneut Skarlatidis (84.).


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0