CFC-Routinier Grote denkt bereits an neue Saison

Chemnitz - Noch zwei Highlights - dann ist das Kapitel 3. Liga für den CFC beendet! Das Spiel am Samstag beim Zweitliga-Aufsteiger Magdeburg wird Dennis Grote verpassen. Der Kapitän holte sich beim 1:2 gegen Münster die zehnte gelbe Karte ab, ist gesperrt.

Dennis Grote ist nicht abgeneigt, in Chemnitz zu bleiben - wenn alles passt.
Dennis Grote ist nicht abgeneigt, in Chemnitz zu bleiben - wenn alles passt.  © Picture Point/Kerstin Kummer

"Leider muss ich zuschauen. Das ist sehr schade. Ich hätte gern gespielt", erklärt der 31-Jährige: "In Magdeburg herrscht immer eine tolle Stimmung. Nach dem Aufstieg wird eine ganz besondere Atmosphäre herrschen. Ich lasse mir das Spiel trotz Sperre nicht entgehen lassen und fahre auf alle Fälle mit."

Eine Woche nach Magdeburg steigt der nächste Ostklassiker - zum Abschluss gastiert Hansa Rostock an der Gellertstraße. "Wenn man sieht, wie unsere Fans in der Südkurve die Situation annehmen, wie euphorisch sie uns unterstützen, dann spricht das für sich", meint Grote.

Er geht fest davon aus, dass die Anhänger auch in den letzten Partien hinter der Mannschaft stehen. "Wir verkaufen uns trotz der Insolvenz und des Abstiegs vernünftig. Das sieht in Erfurt ganz anders aus", so Grote.

Vielleicht stimmen die Fans mit ihren Gesängen den einen oder anderen CFC-Spieler, der in Gedanken schon weg ist, um. Grote jedenfalls versichert, dass noch keine Entscheidung über seine Zukunft gefallen ist.

"Nach dem Rostock-Spiel verschwinde ich in den Urlaub. Mal sehen, was beim CFC ab Juli möglich ist", erklärt der Routinier: "Ich bin definitiv nicht abgeneigt. Aber dann muss die neue Saison von A bis Z vernünftig geplant sein. Davon ist der Club ein ganzes Stück entfernt, auch wenn die handelnden Personen alles dafür tun, damit es schnell wieder in die richtige Richtung geht!"


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