Fans stehen zum CFC, doch ein Vorfall sorgt für Empörung!

Würzburg – "Das Chaos zu lieben, ist die einzige Chance, darin zu überleben!" Wer den Chemnitzer FC im Herzen trägt, hat es in den letzten Wochen nicht leicht gehabt. Schlechte Leistung, verbunden mit dem sportlichen Abstieg, dazu der Insolvenzantrag.

Emmanuel Mbende (M.) wurde in der 90. Minute eingewechselt, bewegen konnte er natürlich nichts mehr.
Emmanuel Mbende (M.) wurde in der 90. Minute eingewechselt, bewegen konnte er natürlich nichts mehr.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Trotzdem halten die CFC-Anhänger weiterhin zur Stange und über 400 von ihnen haben einmal mehr weder Kosten noch Mühen gescheut, um ihren Club bei den Würzburger Kickers zu unterstützen.

Es dürfte neben dem noch kommenden Gastspiel in Magdeburg der vorerst letzte Auswärtsfahrt in Liga 3 gewesen sein – für mindestens ein Jahr.

"Es kommen immer noch ganz viele Fans mit, obwohl es für uns um nichts mehr geht. Das verdeutlicht die nach wie vor große Unterstützung", zeigte sich CFC-Coach David Bergner vom Support der Fans im Gästeblock begeistert.

Einzig ein geistiger Tiefflieger in Himmelblau auf der Haupttribüne viel negativ auf. Der hatte mit lauten Zwischenrufen mehrfach versucht die Einwechslung von Emmanuel Mbende zu verhindern. Das Ganze gipfelte in den Worten: "Bergner, lass den Schwarzen draußen!"

Der Trainer selbst hatte sich kurz zum Krakeeler umgedreht. "Aber was da genau gesagt wurde, habe ich nicht mitbekommen. Ich habe mit dem zu tun, was auf dem Platz passiert und kann mich nicht mit einem einzelnen Fan auseinanderzusetzen", so Bergner.

Böser Blick von Coach David Bergner (l.) zu dem CFC-Krakeeler, dem die Einwechslung von Emmanuel Mbende nicht passte.
Böser Blick von Coach David Bergner (l.) zu dem CFC-Krakeeler, dem die Einwechslung von Emmanuel Mbende nicht passte.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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