CVAG greift durch: Immer weniger Chemnitzer fahren schwarz

Chemnitz - Seit vier Jahren haben es Schwarzfahrer in Chemnitz besonders schwer: Weil damals die Quote der Fahrgäste ohne Ticket bei stolzen sechs Prozent lag, wurden die Kontrollen verstärkt. Mit Erfolg - immer mehr Chemnitzer lösen jetzt brav einen Fahrschein.

CVAG-Sprecher Stefan Tschök (61).
CVAG-Sprecher Stefan Tschök (61).  © Peter Zschage

CVAG-Sprecher Stefan Tschök (61) kennt die aktuellen Zahlen: "Im Jahr 2017 lag die Quote von Fahrgästen ohne gültiges Ticket bei 1,69 Prozent." Das sind rund 5000 Schwarzfahrer, kontrolliert wurden etwa 300.000 Fahrgäste.

Bundesweit liegt der Schnitt bei 3,5 Prozent, der Schaden bei rund 250 Millionen Euro. Dass die Quote der ungebetenen Gäste in Chemnitz so stark gesunken ist, lag an neuen "Spielregeln".

Tschök: "Dazu gehören der kontrollierte Vordereinstieg im Bus, die Erhöhung der Kontrolldichte, die Fortführung von Großkontrollen gemeinsam mit Beamten der Polizeidirektion sowie die Ankündigung von Kontrollschwerpunkten."

In dieser Woche schaut die CVAG übrigens besonders aufmerksam in der Bahnlinie 1 sowie den Bussen der Linien 23, 52, 76, 93 und 96 hin.

Schwarzfahren kann sogar im Knast enden - 2016 saßen bundesweit rund 7 600 Menschen deswegen hinter Gittern, das sind rund drei Prozent aller erwischten Fahrgäste (rund 255.000).

Das Netz der Kontrollen wurde bei der CVAG immer dichter, die Zahl der Schwarzfahrer sank.
Das Netz der Kontrollen wurde bei der CVAG immer dichter, die Zahl der Schwarzfahrer sank.  © Uwe Meinhold

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