Hitlergruß und Messer: Die Bilanz des Demo-Freitags in Chemnitz

Chemnitz - Die Demonstration am Freitagabend in Chemnitz ist laut Polizei friedlich verlaufen.

Die Demonstration am Freitagabend in Chemnitz ist friedlich verlaufen. (Archivfoto)
Die Demonstration am Freitagabend in Chemnitz ist friedlich verlaufen. (Archivfoto)  © Maik Börner

Bis 17 Uhr fand am Freitag am Karl-Marx-Monument eine Mahnwache unter dem Motto "#Wir sind da: Aufstehen gegen Rassismus" statt.

18.40 Uhr begann dann am Nischel die Versammlung von "Pro Chemnitz".

Nach der Auftaktkundgebung liefen die Teilnehmer über die Brückenstraße, die Theaterstraße, die Bahnhofstraße zurück zur Brückenstraße.

Gegen 20.45 Uhr wurde die Versammlung beendet. Laut Veranstalter nahmen etwa 950 Personen an der Demo teil.

Die Polizei erfasste zwei Straftaten. Ein 35-Jähriger wurde an der Brückenstraße auf dem Weg zur Versammlung kontrolliert, er hatte ein Teppichmesser dabei. Gegen ihn wird wegen des Verstoßes des Versammlungsgesetzes ermittelt.

Ein 39-Jähriger zeigte an der Brückenstraße den Hitlergruß. Er muss sich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Neben Einsatzkräften der sächsischen Polizei unterstützten Beamte aus Brandenburg, Bayern sowie der Bundespolizei den Einsatz. Insgesamt waren rund 400 Einsatzkräfte beteiligt.

Titelfoto: Maik Börner

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