Die Kippa bleibt, doch die Arbeit geht weiter

Chemnitz - Das Projekt "Die Kippa bleibt" der Vereine Schalom und Kraftwerk ging am Montag mit einer Finissage zu Ende.

Ute Kiehn-Dziuballa (64) mit Ehemann Uwe Dziuballa (53) - auch seine Kippa, die jüdische Kopfbedeckung, bleibt.
Ute Kiehn-Dziuballa (64) mit Ehemann Uwe Dziuballa (53) - auch seine Kippa, die jüdische Kopfbedeckung, bleibt.  © Maik Börner

Doch für Kraftwerk-Chefin Ute Kiehn-Dziuballa (64) ist die Arbeit gegen Antisemitismus in Chemnitz noch lange nicht vorbei.

Lesungen, Ausstellungen, Musik - die Veranstaltungsreihe wurde laut Kiehn-Dziuballa gut angenommen.

"Interessierte nutzten sie, um Leuten zu begegnen, Fragen zu stellen und Vorurteile abzubauen."

Doch nach dem Anschlag in Halle und dem Wahlergebnis in Thüringen sei es nun umso wichtiger weiterzumachen.

"Es werden neue Projekte kommen. Es wird nie ein Genug geben." Jetzt heiße es erstmal Kraft schöpfen, doch auch wenn das Projekt endet, "die Kippa bleibt", so Kiehn-Dziuballa.

Übrigens: Am Dienstag gibt’s noch mal eine letzte Chance für Kurzentschlossene. Die Werke sieben jüdischer Künstler aus Chemnitz können von 8 bis 18 Uhr kostenlos im Kraftwerk auf dem Kaßberg bewundert werden. Eintritt frei.

Titelfoto: Maik Börner

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