9. Chemlympics: Die Lebenshilfe rennt zum Pokal der Stadt Chemnitz

Chemnitz - Sport mit Spaß im Sportforum: Rund 120 Menschen mit Behinderung trafen sich zu den 9. Chemlympics. Von wegen Handicap: Die Frauen und Männer gaben alles, um zu gewinnen.

Sport mit Handicap: 120 Behinderte trafen sich zu den Chemlympics - hier das Bogenschießen.
Sport mit Handicap: 120 Behinderte trafen sich zu den Chemlympics - hier das Bogenschießen.  © Sylvio Hoffmann

Einige Sportler verausgabten sich beim Team-Staffellauf so sehr, dass sie nach den Vorläufen nicht mehr im Finale antreten konnten. Dort siegte die Lebenshilfe Chemnitz, bekam aus den Händen von Bürgermeister Ralph Burghart (48, CDU) den Pokal der Stadt. Dahinter platzierten sich Stadtmission und Club Heinrich.

Begeistert über die Leistungen im Weitsprung, Sprint, Zielangeln, Teppichcurling, Bogenschießen und Staffellauf war Behindertenbeauftragte Petra Liebetrau (55): "Hier geht es um jeden Zentimeter." Mitorganisator Kay Uhrig (41) von der Behindertenhilfe der Stadtmission lobte: "Wir erleben viele menschliche Begegnungen - das ist gelebte Inklusion."

Der spastisch gelähmte Tobias Franke (29) ließ fast keine Sportart aus. Er sitzt im Rollstuhl, kann nur über einen Computer kommunizieren. Dort schrieb er: "Ich will gewinnen."

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