Drama im Tierpark: Löwin Kimba ist tot!

Kimba ist tot. Die Löwendame war an einer Gebärmuttervereiterung erkrankt.
Kimba ist tot. Die Löwendame war an einer Gebärmuttervereiterung erkrankt.

Chemnitz – Drama im Tierpark Chemnitz: Angolalöwin Kimba ist tot!

Kimba war an einer Gebärmuttervereiterung erkrankt. Am Donnerstag wurde sie noch erfolgreich operiert, verstarb aber zwei Tage später.

Am Montagmorgen wurde das Tier zur Obduktion gegeben, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Ergebnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.

„Geburt und Tod sind untrennbar miteinander verknüpft und Sterben gehört auch in einem Zoo dazu“, so die Leiterin des Chemnitzer Tierparks, Dr. Anja Dube. „Natürlich überlebt ein viel höherer Prozentsatz Tiere als im Freiland und die meisten Individuen werden bedeutend älter als ihre freilebenden Artgenossen, aber nicht jedes Tier kann von den Tierärzten gerettet werden.“

Kimba war seit 2005 die Partnerin von Malik, dem Besucherliebling des Chemnitzer Tierparks. Männliche Löwen leben auch im Freiland oft allein. Der Tierpark prüft nun, wie es mit der Löwenhaltung in Chemnitz weitergeht.

Malik (li.) und Kimba waren seit 2005 ein Paar. Jetzt ist das Löwen-Männchen allein.
Malik (li.) und Kimba waren seit 2005 ein Paar. Jetzt ist das Löwen-Männchen allein.

Fotos: Uwe Meinhold, Peter Zschage


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