Minister Dulig wehrt sich im Kampf um Straßenbau

Verkehrsminister Martin Dulig (43, SPD) will die Straßen auf dem Land besser machen.
Verkehrsminister Martin Dulig (43, SPD) will die Straßen auf dem Land besser machen.  © Norbert Neumann

Chemnitz/Dresden - Zwischen CDU und Verkehrsminister Martin Dulig (43, SPD) tobt ein Straßenkampf um die Erhaltung von Staatsstraßen.

Nach Angriffen des CDU-Politikers Alexander Krauß (41) schießt der Minister nun zurück. Sein Sprecher Jens Jungmann (41): "Wir kümmern uns erstmals mehr um die Erhaltung ländlicher Staatsstraßen als um Neubau."

Duligs Strategie teilt die knapp 4800 Kilometer Staatsstraßen in drei Klassen - von überörtlich/stark befahren bis ländlich. Das Neue: S3-Straßen bekommen einen eigenen Etat (2017: 22 Millionen Euro) für die Erhaltung. Aus dem Topf für S1- und S2-Straßen (40 Millionen) werden auch teure Ausbauten bezahlt. 2013 gab es insgesamt nur 34 Millionen für Staatsstraßen.

Jens Jungmann: "In der Vergangenheit gab es zu wenig Geld für die Erhaltung ländlicher Straßen. Das sieht man auch. Und das werden wir ändern."

In Zukunft soll es mehr Geld zur Erhaltung ländlicher Straßen geben.
In Zukunft soll es mehr Geld zur Erhaltung ländlicher Straßen geben.  © Uwe Meinhold

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0